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Gewinnspiel

Gewinnspiel September 2021

Wie schnell Zweinutzungshühner so flächendeckend wie möglich in der ökologischen Landwirtschaft zum Einsatz kommen und einseitig gezüchtete Hochleistungs-Tiere ablösen, entscheidet sich auch an der Nachfrage nach Bio-Geflügelfleisch. Noch ist sie nicht in Balance mit dem Absatz von Bio-Eiern. Einen Vorgeschmack liefert Die Biohennen AG, denn in diesem Monat gibt es hochwertige Bio-Fertiggerichte im Glas von echten Zweinutzungshähnen zu gewinnen.

Meinung

Mal eben nebenbei Huhn und Hahn austauschen

In Deutschland ist eine Revolution im Gange. Jahrzehntelange einseitige Tierzucht hatte der Landwirtschaft Legehennen beschert, die unter industriellen Bedingungen bis zu 320 Eier im Jahr produzieren. Doch deren männliche Tiere taugen nicht für die Mast und sind daher unter strengen wirtschaftlichen Gesichtspunkten von Geburt an so gut wie wertlos. Deshalb wurden in Deutschland jährlich etwa 45 Millionen Küken direkt nach dem Schlupf getötet. Ab nächstem Jahr ist das verboten. In der ökologischen Landwirtschaft gilt es, alle Bruderhähne aufzuziehen – pro Henne ein Hahn. Zudem besinnt man sich dort wieder auf Altbewährtes, welches allerdings wieder neu geschaffen werden muss: das Zweinutzungshuhn. Für alle Akteure ist das eine enorme Kraftanstrengung. Mal eben gilt es im laufenden Betrieb ein komplettes System umzubauen. Wie gut, dass die Bio-Branche faule Kompromisse ausgeschlagen hat und sich damit selbst enorm unter Druck setzt.

Regionalkiste

Essbare Stadt Fulda: „Wir müssen Städte ökologischer gestalten“

Wer auf dem Land lebt, wähne um sich herum oft intakte Natur. Dabei sei die Artenvielfalt in Städten oft größer – dennoch gäbe es in Sachen ökologischer Nachhaltigkeit noch viel zu tun, worauf Alexander Sust, Geschäftsführer des Umweltzentrums Fulda, hinwies. Dort fand vergangenes Wochenende ein zweitägiger Workshop statt, um die Vision der Essbaren Stadt Fulda anhand von Erfolgsbeispielen zu stärken und Mitstreiter*Innen zu gewinnen. Das Vorhaben: mit urbanen Gärten in der Innenstadt Lebensmittel produzieren, Orte der Begegnung schaffen und gleichzeitig die Barockstadt fit für den Klimawandel machen.