Neue Beiträge

Augen & Ohren

„Den“ Demeter-Winzer gibt es nicht

Romana Echensperger, Sommelière und Master of Wine, hat mit ihrem Buch „Von der Freiheit, den richtigen Wein zu machen – Biodynamisches Winzerhandwerk im Portrait“ eine Hommage an ausgewählte Demeter-Weingüter und deren Wirtschaftsweise abgeliefert. Völlig unerschrocken nähert sie sich der Biodynamik, die immer wieder in der Kritik steht „esoterisches Gedankengut“ zu beinhalten. Die Autorin zeigt die Vielfalt in den einzelnen Arbeitsweisen auf – und wie es dank lebendiger Böden gelingt nicht „nur“ Spitzenweine zu produzieren, sondern wertvollen Humus aufzubauen.

Bio? Logisch!

Neue Roboter braucht die Landwirtschaft!?

Die Zeit der überdimensionierten, dummen und vor allem tonnenschweren Landmaschinen ist laut Walter Haefeker bald vorbei. Schon in naher Zukunft würden kleine und autonom arbeitende Agrar-Roboter säen, pflegen, punktgenau Pestizide einsetzen und ernten. Die Digitalisierung in der Landwirtschaft bringe Chancen für den Erhalt kleinbäuerlicher Strukturen und der Artenvielfalt – sie birgt allerdings auch die Gefahr von neuen Abhängigkeiten von Konzernen.

Bio? Logisch!

Billig und bio: Zwei Corona-Gewinner

Die Covid-19 Pandemie hat viele Pläne durcheinander gewirbelt. Edeka Südwest hatte für 2020 das Jahr von bio ausgerufen und eine Umsatzsteigerung bei Biolebensmitteln von zehn Prozent angepeilt – es sind 30 Prozent geworden. Doch nicht zuletzt die Senkung der Mehrwertsteuer hat den ohnehin im deutschen Lebensmittelhandel herrschenden Preiskampf weiter angeheizt. Jürgen Mäder, Geschäftsführer der Edeka Handelsgesellschaft Südwest mbH und Mitglied des geschäftsführenden Vorstands der Edeka Südwest eG, spricht von einer neuen „Grundaggressivität.“

Tafel im Eingangsbereich Umweltzentrum Fulda mit Bekenntnis zur Agenda 2030
Regionalkiste

Neue Aufgaben für das Umweltzentrum Fulda – aber wie?

Umweltzentrum Fulda – Zentrum für Nachhaltigkeit, Gartenkultur und Tierpädagogik e.V.; zumindest der neue Name ist gefunden. Er verweist auf das erweiterte Aufgabengebiet, doch der derzeitige Transformationsprozess ist auch bedingt durch die Corona-Pandemie zum Teil ins Stocken geraten. Da es ungewiss ist, ob und wann die geplante dreitägige Zukunftskonferenz stattfinden kann, trafen sich vergangenen Donnerstag Akteure im Umweltzentrum, um das weitere Vorgehen zu besprechen.