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Bio? Logisch!

Steht der Bio-Bruderhahn weiterhin auf sicheren Füßen?

Welch ein Dilemma: Angesichts des russischen Angriffskriegs in der Ukraine haben sich Bio-Futtermittel verteuert und sind teilweise knapp. Die Aufzucht der Bruderhähne der auf Hochleistung gezüchteten Lege-Hybride ist bei den meisten Bio-Anbauverbänden Pflicht. Dabei verbrauchen die Tiere vergleichsweise zu viel Futter und bringen zu wenig Fleisch; der ökologische Fußabdruck ist entsprechend groß. Muss sich die Bio-Geflügelhaltung neu orientieren? Die Anbauverbände Bioland, Naturland, Demeter und Biokreis antworten.

Meinung

Dem Schnitzel in die Augen geschaut

Discounter und der konventionelle Lebensmittelhandel haben Tierwohl für sich entdeckt, das ist eine gute Nachricht. Wobei sie jedoch ehrlich gesagt, jeweils nur Teilbereiche der Nutztierhaltung verbessern wollen. Dafür ist das Marketing-Getöse um so lauter. Die Palette reicht von den 2019 eingeführten Haltungsstufen der Initiative Tierwohl bis zum Bekenntnis zu 5D beim Schweinefleisch. Hier liegt von der Geburt, Aufzucht bis Verarbeitung die komplette Wertschöpfungskette in Deutschland. Aber echtes Tierwohl garantiert beides nicht. Dann doch lieber gleich Bio-Fleisch?

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Weniger Plastik, mehr Grillgenuss

ünktlich zur anstehenden Grillsaison hat der Naturverbund (Großschlachterei Thönes) aus dem nordrhein-westfälischen Wachtendonk neue Bio-Produkte für die SB-Theke auf den Markt gebracht. Die Grillspieße vom Schwein, Rindersteaks und die Hähnchenflügel sind ausschließlich mit Trockengewürzen mariniert. Zudem sind bei den Neuprodukten die Verpackungen geschrumpft, um Kunststoff einzusparen.

Bio? Logisch!

„Bei allem gilt es, Hoffnung und Zuversicht nach vorne zu tragen“

Der russische Angriffskrieg in der Ukraine wirkt sich in Deutschland auf die Versorgungslage mit Bio-Rohstoffen und -Futtermitteln aus, die sich teils extrem verteuert haben und knapp geworden sind. Auch Demeter-Produzenten sind betroffen, wie Johannes Kamps-Bender vom Bundes-Vorstand und die geschäftsführende Vorständin Demeter im Westen, Ute Rönnebeck, im Interview berichten. Ein bewusster Umgang mit knappen Ressourcen und ein Gespür für wahre Preise seien gefragt.