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Bio? Logisch!

Tierwohl hat System – aber welches?

Wo kommt das Fleisch her? Unter welchen Bedingungen wurde das Tier gehalten? Womit wurde es gefüttert? Bei Bio wollen es Kundinnen und Kunden oft genau wissen – schließlich sind Bio-Fleisch und -Wurst vergleichsweise teuer. Auch im konventionellen Lebensmittelhandel sind Produkte aus individuellen Regionalprogrammen und mit diversen Tierwohl-Siegeln erhältlich. Schafft dies Transparenz oder verwirrt die Vielzahl an unterschiedlichen Kennzeichnungen? Darüber und mehr wurde auf der diesjährigen Biofach diskutiert.

in eigener Sache

Neues E-Book erschienen: „Mitgefangen, mitgehangen – Bio und das große Schlachten“

Sie gibt es oftmals ungern zu, aber auch die Bio-Branche ist von großen Schlachtkonzernen abhängig. Tönnies ist Deutschlands größter Hersteller von Bio-Schweinefleisch – ausgerechnet das Unternehmen, das in den vergangenen Jahren zum Sinnbild für die Probleme der Fleischindustrie geworden ist. Über diese Verflechtungen und mögliche Auswege schreibe ich in meinem neuen Buch „Mitgefangen, mitgehangen – Bio und das große Schlachten“.

Bio? Logisch!

Mit dem Bruderhahn auf dem Weg zum Zweinutzungshuhn

Anfang 2022 ist das Kükentöten in Deutschland flächendeckend verboten. Zweinutzungsrassen, bei denen Hühner genügend Eier legen und die Hähne ausreichend Fleisch ansetzen, sollen künftig in der ökologischen Landwirtschaft hauptsächlich anzutreffen sein. Bis dahin ist es – auch züchterisch – noch ein weiter Weg. Den soll ausgerechnet der Kompromiss, für die Mast eher ungeeignete Bruderhähne aufzuziehen ebnen.

Tafel im Eingangsbereich Umweltzentrum Fulda mit Bekenntnis zur Agenda 2030
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Umweltzentrum Fulda will ab in die Mitte

Zukunftskonferenz nicht möglich, Hessentag abgesagt: Die Pandemie durchkreuzt immer wieder die Pläne des Umweltzentrums Fulda, den eigenen Transformationsprozess anzuschieben. Schon lange sollten Bürger auf breiter Ebene eingebunden sein, um zu klären, wie die Stadt Fulda die Agenda 2030 der Vereinten Nationen (UN) mit ihren 17 globalen Entwicklungszielen lokal umsetzen kann und welche Rolle dem Umweltzentrum dabei zukommt. Nun soll der „Ab in die Mitte!“-Wettbewerb 2021 des Landes Hessen neuen Schwung bringen.