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Bio? Logisch!

Steht der Bio-Bruderhahn weiterhin auf sicheren Füßen?

Welch ein Dilemma: Angesichts des russischen Angriffskriegs in der Ukraine haben sich Bio-Futtermittel verteuert und sind teilweise knapp. Die Aufzucht der Bruderhähne der auf Hochleistung gezüchteten Lege-Hybride ist bei den meisten Bio-Anbauverbänden Pflicht. Dabei verbrauchen die Tiere vergleichsweise zu viel Futter und bringen zu wenig Fleisch; der ökologische Fußabdruck ist entsprechend groß. Muss sich die Bio-Geflügelhaltung neu orientieren? Die Anbauverbände Bioland, Naturland, Demeter und Biokreis antworten.

Bio? Logisch!

„Bei allem gilt es, Hoffnung und Zuversicht nach vorne zu tragen“

Der russische Angriffskrieg in der Ukraine wirkt sich in Deutschland auf die Versorgungslage mit Bio-Rohstoffen und -Futtermitteln aus, die sich teils extrem verteuert haben und knapp geworden sind. Auch Demeter-Produzenten sind betroffen, wie Johannes Kamps-Bender vom Bundes-Vorstand und die geschäftsführende Vorständin Demeter im Westen, Ute Rönnebeck, im Interview berichten. Ein bewusster Umgang mit knappen Ressourcen und ein Gespür für wahre Preise seien gefragt.

Bio? Logisch!

Bio alleine rettet nicht die Welt

Gibt die Bio-Branche tatsächlich Antworten auf drängende Probleme wie Artensterben und Klimawandel? Zuletzt geriet Bio mehrfach in Kritik. Im Interview spricht Dr. Alexander Beck, geschäftsführender Vorstand der Assoziation ökologischer Lebensmittelhersteller, Erfolge sowie Schwachstellen an und warnt vor zu großer Marktkonzentration. Für eine vollständige ökologische Transformation sei zudem das Produzieren von Bio-Lebensmitteln erst der Anfang.

in eigener Sache

„Für unsere Zukunft“ war erst der Anfang

Ein neues Buch entsteht: Die Reise zu den Pionieren und Wegbereiterinnen der ökologischen Land- und Lebensmittelwirtschaft geht weiter. In der vergangenen Woche haben mich meine Recherchen nach Mittelfranken geführt – genauer gesagt zur Minderleinsmühle. Seit 1776 ist sie nunmehr in siebter Generation im Besitz der Familie Hubmann. Seit fast 30 Jahren beschreitet Andreas Hubmann konsequent den Bio-Weg. Merkmale seines Unternehmens: bewusst vielfältiges Sortiment und enge Kooperationen.

Bio? Logisch!

Auf dem rechten Auge wachsam

Querdenken, extremer Verschwörungsglauben und rechte Ideologien machen nicht an den Toren der Bio-Branche halt. Bioland möchte es vermeiden, Menschen mit solchem Gedankengut als Mitglieder aufzunehmen und hat dazu im Frühjahr 2020 die Arbeitsgruppe rechte Tendenzen ins Leben gerufen. Gerald Wehde, Geschäftsleiter Agrarpolitik und Kommunikation, und Leonie Höber von der Bioland Beratung geben Einblicke in ihre Arbeit und appellieren an die Branche das Thema ernst zu nehmen.