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Bio? Logisch!

Zweinutzungshuhn: „Wir meinen das wirklich ernst“

Bio-Branche und Anbauverbände sind sich weitgehend einig: Einseitig auf Höchstleistung ausgerichteter Tierzucht möchte man so gut es geht den Rücken kehren, in der Bio-Geflügelhaltung sollen so flächendeckend wie möglich Zweinutzungsrassen einziehen. Die weisen wieder eine ausgeglichene Balance zwischen Legeleistung und Fleischansatz auf, so dass sich die Mast der Hähne lohnt. Eier und Fleisch von Zweinutzungsrassen sind in der aktuellen wirtschaftlich angespannten Lage allerdings nur schwer bis gar nicht zu vermarkten, da sie am teuersten sind. Bio-Landwirt Carsten Bauck lässt sich davon nicht abschrecken.

Bio? Logisch!

Umsatz-Rückgang im Bio-Fachhandel: Man müsste mal mehr kooperieren

Energiekosten steigen wie auch der Mindestlohn, gleichzeitig spart die Kundschaft aufgrund der hohen Inflation beim Lebensmitteleinkauf. Der Bio-Fachhandel verzeichnet in den ersten sechs Monaten dieses Jahres einen Umsatzrückgang von 14,9 Prozent. Gerade für kleinere Bio-Läden wird die Gemengelage zum Problem, wie Kathrin Jäckel, Geschäftsführerin Bundesverband Naturkost Naturwaren (BNN), in einer Podiumsdiskussion auf der diesjährigen Fachmesse BioNord betonte. Die Diskutierenden waren sich einig: Die Bio-Branche müsse noch enger zusammenrücken.

Bio? Logisch!

„Viele kotzt Bio an“

Bis zum Jahr 2030 möchte die Bundesregierung 30 Prozent ökologische Landwirtschaft, in Agrarfläche ausgedrückt ist ein Drittel erreicht. Seit etlichen Jahren kommt allerdings die Bio-Schweinemast mit einem Anteil von lediglich einem Prozent nicht von der Stelle. Wichtigster Vertriebskanal für ökologische Fleisch- und Wurstwaren ist der konventionelle Handel. Doch auch beim Wachstumstreiber müsse Bio noch etliche Hürden nehmen, wie auf der diesjährigen Tagung diskutiert wurde, zu der das Aktionsbündnis Bioschweinehalter Deutschland nach Bad Mergentheim eingeladen hatte.

Bio? Logisch!

„Die großen Krisen warten nicht, bis wir soweit sind“

Trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten setzen Kundinnen und Kunden weiterhin auf ökologisch nachhaltig produzierte Lebensmittel. Sie gaben laut Agrarmarkt Informations-Gesellschaft in den ersten fünf Monaten dieses Jahres rund 35 Prozent mehr für Bio-Frischeprodukte aus, als im gleichen Zeitraum von 2019. Preissteigerungen sollen hierbei eine kleineren Anteil am Zuwachs haben. Tina Andres, Vorsitzende Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), interpretierte dies auf der heutigen Eröffnungs-Pressekonferenz der Biofach in Nürnberg als ein klares politisches Signal seitens der Konsumenten. Gleichzeitig machte sie deutlich, dass die Bundesregierung ihr Ziel von 30 Prozent Öko-Agrarfläche bis 2030 nach heutigen Stand der Förderung wohl nicht erreichen wird.

Bio? Logisch!

Mehr Tierwohl auf den letzten Metern

Der Anbauverband Biokreis möchte Schlachtprozesse noch tierwohlgerechter gestalten und letztendlich seine Richtlinien in diesen Punkten verschärfen. Auf dessen Einladung trafen sich Anfang März virtuell Schlachter, Verarbeiter und Händler. Ziel ist ein neuer Premiumstandard des Verbands, allerdings ist die Betäubung mittels CO2 ein großer Knackpunkt.