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Eine Gruppe Besucher auf der BioOst 2026
Bio? Logisch!

„Messe ist kein Selbstzweck“: BioOst erstmals mit Endkunden

Premiere vergangenes Wochenende in Leipzig: Die Fachmesse BioOst war erstmals auch für Endkunden geöffnet und fand an zwei Tagen statt. Bei manchen Bio-Herstellern überwog die Skepsis, sodass sie nicht mit einem Stand vertreten waren. Auch das Fazit der Aussteller reicht von „Katastrophe“ bis „mega“ – wobei eine Seite überwiegen könnte. Die Besucherzahlen sprechen zumindest eine eindeutige Sprache.

BID Bruderhaehne Elke Bartussek ueber bio
Bio? Logisch!

Biokreis: Bruderhahn bald kein Muss mehr – Beschluss gültig?

Als Alternative zur teils unwirtschaftlichen Bruderhahn-Aufzucht, die bei allen Anbauverbänden mit Ausnahme von Biopark verpflichtend ist, möchte Biokreis die Geschlechtsbestimmung im Ei zulassen. Der Brutvorgang darf allerdings maximal bis zum neunten Tag abgebrochen werden. Dies wurde auf der Mitgliederversammlung am 14. März in Neumarkt in der Oberpfalz beschlossen. Damit würde eine langwierige innerverbandliche Diskussion enden. Allerdings könnte sich der Beschluss auch als ungültig erweisen.

Bezüglich der Internsetseite Bio korrupt fand am Handelsgericht Wien (hier das Gebäude) ein zweiter Verhandlungstag statt.
Bio? Logisch!

Internetseite „bio korrupt“: Auslöser alte Konflikte mit Bio Austria?

Der Fall der nie an den Start gegangenen Internetseite „bio korrupt“ beschäftigt weiter das Handelsgericht Wien. Auch um seine Markenrechte zu verteidigen, klagt Bio Austria gegen den österreichischen Unternehmer Josef Ritt. Der Anbauverband vermutet weiterhin eine gezielte Schmutzkampagne mit Ritt als Urheber, der jedoch dementiert. Zudem möchte man weitere mögliche Hintermänner identifizieren. Alte und bislang ungelöste Konflikte zwischen den beiden Parteien traten bei der Verhandlung diese Woche Dienstag offen zutage.

Diana Schaack präsentiert den Umsatz an Bio-Lebensmitteln 2025 in Deutschland
Bio? Logisch!

Umsatz von Bio-Lebensmitteln wuchs 2025 in allen Kanälen

Wiederholt landeten in Deutschland vermehrt Bio-Lebensmittel in privaten Einkaufskörben. Der Umsatz kletterte 2025 im Vergleich zum Vorjahr um 6,7 Prozent auf 18,23 Milliarden Euro, was in erster Linie höheren Mengen zu verdanken ist, und weniger gestiegenen Preisen. Allerdings hinkt der hiesige Ausbau der ökologischen Landwirtschaft der gestiegenen Nachfrage immer weiter hinterher, wie auf der heutigen Bilanzpressekonferenz anlässlich der Biofach deutlich wurde – von einem politischen Affront war die Rede.

Thomas Lang, 1. Vorsitzender LVÖ Bayern, musste weniger Bio aus Bayern verkünden
Bio? Logisch!

Weniger Bio aus Bayern

Rückwärtsgang auf dem Bio-Acker: In Bayern verloren Bioland, Naturland, Demeter und Biokreis Mitglieder und Fläche. Stand 31. Dezember 2025 wirtschafteten mit 7.321 Betrieben 261 weniger nach den Kriterien der Anbauverbände, ein Minus von 3,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Verbandsfläche schrumpfte im gleichen Zeitraum um 7.349 Hektar auf 346.050 Hektar (-2,1 Prozent), voraussichtlich verkleinerte sich sogar die gesamte Öko-Fläche im Freistaat. „Das ist alles andere als gut, das ist schmerzhaft“, sagte Thomas Lang, 1. Vorsitzender Landesvereinigung für den ökologischen Landbau in Bayern (LVÖ), auf der heutigen Pressekonferenz.