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in eigener Sache

Neues Buch über Bio-Pioniere: „Für unsere Zukunft“ ist erschienen

Der mitgliederstärkste Anbauverband Bioland möchte in seiner Kooperation mit Lidl ökologische Ideale mit der Wirtschaftslogik des Discounters verbinden. Lieber heute als morgen möchte sich der Mustergeflügelhof Leonhard Häde von einseitiger Tierzucht auf Höchstleistungen verabschieden und so weit wie möglich auf Zweinutzungsrassen setzen. Das sind zwei von mehreren brisanten Spannungsfeldern, die ich in meinem neuen Buch „Für unsere Zukunft – Wie Bio-Pioniere eine lebenswerte Welt gestalten“ beleuchte.

Bio? Logisch!

Gut für den Planeten, gut für uns

„Unser Ernährungssystem ist die größte Bedrohung für die Natur“, sagte Dr. Rolf Sommer, Fachbereichsleiter Landwirtschaft und Landnutzungswandel WWF Deutschland, anlässlich des diesjährigen Herbst-Symposiums der Interessengemeinschaft FÜR gesunde Lebensmittel in Fulda. Zu viel Getreide landet in Futtertrögen statt auf dem Teller, der Anteil an tierischen Produkten auf dem Speiseplan ist zu hoch. Dabei gälte es, bis 2050 zehn Milliarden Menschen gesund zu ernähren und dabei die planetaren Grenzen in Sachen Ressourcennutzung nicht weiter zu überschreiten. Das kann durchaus gelingen.

Bio? Logisch!

Rinder Match: Die ökologische Landwirtschaft und die passende Milchkuh

Früher gaben seine Kühe durchschnittlich 7.500 Liter Milch im Jahr, heute sind es nur noch 6.000 bis 6.500 Liter. Für den Landwirt Siegfried Meyer aus dem bayerischen Opfenried ist dies dennoch ein richtiger Schritt nach vorne. Seitdem er 1988 seinen Betrieb auf biologisch-dynamische Wirtschaftsweise umgestellt hatte, liegt sein Fokus stark auf langlebige, robuste und gesunde Tiere. Die ökologische wie wirtschaftliche Rechnung geht für ihn auf. Allerdings widmet sich die Rinderzucht mehrheitlich einseitiger Hochleistungen entweder auf Milch oder Fleisch in der intensiven konventionellen Tierhaltung. Für die ökologische Landwirtschaft ist dies ein Problem.

Bio? Logisch!

Von der Weide in die Kantinen: 100 Prozent Bio-Rindfleisch ist möglich

Die Vorteile von regionalem Bio-Weiderindfleisch liegen auf der Hand: kurze Transportwege, Transparenz, Tierwohl und mehr Grund- statt Kraftfutter. Das im Februar 2020 in Berlin gestartete Projekt GanzTierStark hatte sich zur Aufgabe gemacht, Bio-Weiderindfleisch in öffentlichen wie betrieblichen Kantinen in Berlin und Brandenburg zu etablieren. Prof. Dr. Dr. Martina Schäfer, Zentrum Technik und Gesellschaft der Technischen Universität Berlin, hatte es mit initiiert, betreut es wissenschaftlich und zog in einer Podiumsdiskussion mit weiteren beteiligten Akteuren auf der diesjährigen Biofach eine Zwischenbilanz.

Bio? Logisch!

Biokreis: Es braucht gute Argumente für unsere Mitglieder, dem Fachhandel weiter treu zu sein

Die Kundschaft ist beim Lebensmittelkauf aufgrund gestiegener Energiekosten und hoher Inflation sparsamer geworden. Besonders der Bio-Fachhandel bekommt dies zu spüren, dort sinken die Umsätze. Im ersten Halbjahr ist ein Minus von 14,9 Prozent zu verzeichnen. Der Anbauverband Biokreis hat sich vor drei Jahren zum Bio-Fachhandel bekannt und schließt seitdem strategische Kooperationen mit dem Discountern aus und schränkt sie beim konventionellen Handel ein. Ist das in der aktuellen Situation noch tragbar? Biokreis-Geschäftsführer Josef Brunnbauer und die beiden Wertschöpfungskettenmanagerinnen Anja Ettner und Anna Sophie Feigl im Gespräch.