Kategorie: Bio? Logisch!

Bio? Logisch!

„Bio ist unverzichtbarer Teil der Landwirtschaft“

Manch einer feiert seinen Geburtstag lieber im Stillen bei Kaffee und Kuchen. Der Anbauverband Bioland hatte sich vor dem gemütlichen Teil für ein politisches Matinee entschieden – denn es gibt auch nach 50 Jahren Bioland einige Spannungsfelder zu diskutieren. Längst ist der konventionelle Handel ein wichtiger Partner für die ökologische Agrarwende und auch Joachim Rukwied, Präsident des Deutschen Bauernverbands, wurde nicht müde, Gemeinsamkeiten zu beschwören. Bioland-Präsident Jan Plagge beklagte politischen Gegenwind aus Berlin.

Pioniere Bioland
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Von grünen Spinnern zum größten Anbauverband – Bioland wird 50

Diesen Sonntag wird der Anbauverband Bioland 50 Jahre alt. In einer gestrigen Pressekonferenz zog Bioland-Präsident Jan Plagge Bilanz und gab Ausblicke auf die nahe Zukunft. Positiv hob er die nicht ganz unumstrittene Kooperation mit dem Discounter Lidl hervor, die Bioland weiteres Wachstum bescherte. In Sachen ökologischer Tierzucht gäbe es aber noch dicke Bretter zu bohren.

Bio? Logisch!

Tierwohl hat System – aber welches?

Wo kommt das Fleisch her? Unter welchen Bedingungen wurde das Tier gehalten? Womit wurde es gefüttert? Bei Bio wollen es Kundinnen und Kunden oft genau wissen – schließlich sind Bio-Fleisch und -Wurst vergleichsweise teuer. Auch im konventionellen Lebensmittelhandel sind Produkte aus individuellen Regionalprogrammen und mit diversen Tierwohl-Siegeln erhältlich. Schafft dies Transparenz oder verwirrt die Vielzahl an unterschiedlichen Kennzeichnungen? Darüber und mehr wurde auf der diesjährigen Biofach diskutiert.

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Mit dem Bruderhahn auf dem Weg zum Zweinutzungshuhn

Anfang 2022 ist das Kükentöten in Deutschland flächendeckend verboten. Zweinutzungsrassen, bei denen Hühner genügend Eier legen und die Hähne ausreichend Fleisch ansetzen, sollen künftig in der ökologischen Landwirtschaft hauptsächlich anzutreffen sein. Bis dahin ist es – auch züchterisch – noch ein weiter Weg. Den soll ausgerechnet der Kompromiss, für die Mast eher ungeeignete Bruderhähne aufzuziehen, ebnen.