Kategorie: Bio? Logisch!

Bio? Logisch!

„Am liebsten würde ich nur noch Zweinutzungshühner halten“

Weg von Hochleistungs-Hybriden und hin zu Zweinutzungshühnern: Die sollen laut den Anbauverbänden Bioland, Naturland, Demeter und Biokreis so bald wie möglich wieder flächendeckend in der ökologischen Landwirtschaft zum Einsatz kommen. Fabian Häde, einer von drei Geschäftsführern des Mustergeflügelhofs Leonhard Häde, würde lieber heute als morgen den Betrieb komplett umstellen. Doch das ist leichter gesagt als getan. Dabei hatte sein Großvater bereits vor siebzig Jahren die Lösung.

Bio? Logisch!

Neue Hühner braucht die ökologische Landwirtschaft

Weg von Hochleistungs-Hybriden und zurück zum Ursprung: In der ökologischen Landwirtschaft sollen wieder so flächendeckend wie möglich Zweinutzungshühner in den Ställen einziehen. Die Hennen legen genügend Eier, die Hähne eignen sich zur Mast – und beide benötigen kein konventionelles Futter. In der entsprechenden ökologischen Zucht entscheiden sich derzeit richtungsweisende Systemfragen.

Bio? Logisch!

Für mehr Bio in den Gaststuben

Zum heutigen Tag der nachhaltigen Gastronomie erinnert Slow Food Deutschland an die zentrale Rolle der Gastronomen bei der ökologischen Ernährungswende. Vorsitzende Nina Wolff machte deutlich, dass Gaststätten nicht nur Orte der Nahrungsaufnahme, sondern vielmehr des sozialen Miteinanders sind. Dort erfahren Gäste dank echtem Lebensmittelhandwerk, wie genussvoll das Bewahren der planetaren Grenzen ist. Was nachhaltige Gastronomie ausmacht, war Thema der gestrigen Online-Pressekonferenz.

Schlachthof Färber Neuruppin
Bio? Logisch!

Nach Skandal: Schlachtbetrieb bei Färber in Neuruppin bleibt eingestellt

Schweine werden getreten, geworfen, mit Haken blutig geschlagen, unfachgemäß betäubt und damit scheinbar einige bei Bewusstsein getötet. Das Deutsche Tierschutzbüro hatte Anfang des Jahres der Presse heimlich gedrehtes Videomaterial aus dem bio-zertifizierten Schlachthof Färber in Neuruppin zugespielt. Zu dessen Kunden gehörte auch die Bio-Supermarktkette Bio Company. Der Schlachtbetrieb ist eingestellt, die Staatsanwaltschaft ermittelt.

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Bienen und der Klimawandel

Effektiver Umweltschutz ist mindestens so komplex, wie die Zusammenhänge ökologischer Krisen wie Klimawandel und Artensterben. In den letzten Jahren sind Bienen vom reinen Honig-Lieferanten zum umweltpolitischen Symbol avanciert, der Slogan „Rettet die Bienen“ mobilisiert breite gesellschaftliche Kräfte. Dank des fleißigen Insekts lässt sich erkennen, wie sich Monokultur, exzessiver Einsatz von Pestiziden und nicht zuletzt die Erderwärmung auswirken. Wohl deswegen hatte sich Slow Food Deutschland in einer Onlinediskussion „Heißer Honig – Bienen und der Klimawandel“ ihrer angenommen.