Schlagwort: Zweinutzungshuhn

BID Bruderhaehne Elke Bartussek ueber bio
Bio? Logisch!

Bio-Fachhandel: Bruderhahn ja oder nein?

Zu jeder Legehenne wächst garantiert ein Hahn ökologisch auf: Dieses Versprechen geben derzeit noch die Anbauverbände Bioland, Naturland und Demeter. Alle anderen erlauben als Alternative das Töten männlicher Embryonen. Wo steht der Bio-Fachhandel in der Debatte und welche Rolle spielt der Bruderhahn für die Kaufentscheidung im Laden? Würde es nicht auch ohne Bruderhahn gehen – und wären dann die Bio-Eier günstiger? Darüber und mehr geben führende Bio-Fachhändler Auskunft.

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Bio? Logisch!

Bruderhahn: Töten von Embryonen bleibt bei Demeter ausgeschlossen

Ursprünglich waren sich die vier mitgliederstärksten Anbauverbände einig: Der Bruderhahn der Legehenne muss ökologisch aufgezogen werden. Seit Ende April erlaubt Biokreis als Alternative das Töten von Embryonen, Naturland prüft diesen Schritt – und stimmt sich eng mit Bioland ab. Demeter bleibt bei der Absage und steht damit fest zum Bruderhahn. „Wir respektieren ungeborenes Leben“, sagt im Interview Jörg Hütter, Leitung Politik, Richtlinien und Qualitätsentwicklung. Ökologische Geflügelhaltung sieht er als ganzheitliches System, in dem Henne und Hahn zusammengehören. Steht hier womöglich Ideologie der Wirtschaftlichkeit im Weg? Verbraucht der Bruderhahn nicht zu viele Ressourcen? Und was macht eigentlich die Lösung Zweinutzungsrassen, die man in der ökologischen Landwirtschaft noch mit der Lupe sucht?

BID Bruderhaehne Elke Bartussek ueber bio
Bio? Logisch!

Naturland: Wann kann das Töten von Embryonen erlaubt sein?

Reift ein männlicher Embryo heran, wird er samt Ei geschreddert – unter welchen Umständen wäre diese Praxis als Alternative der bis dato verpflichtenden Aufzucht der Bruderhähne für Naturland-Betriebe in Ordnung und könnte zugelassen werden? Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Naturland-Delegiertenversammlung beauftragten das Präsidium bis zur nächsten Versammlung im Herbst entsprechende Vorschläge zu unterbreiten.

Chili Zweinutzungshühner im Auslauf
Bio? Logisch!

Dank Chili: Zweinutzungshühner für alle Fälle

Die neuen Chili Zweinutzungshühner der gemeinnützigen Ökologische Tierzucht (ÖTZ) sind mit angepeilten 270 statt 250 Eiern pro Jahr deutlich legebetonter als bisherige Zweinutzungsrassen der ÖTZ. Dabei war stets eine ausgeglichene Balance zwischen Legeleistung und Fleischansatz das Zuchtziel. Der Schritt fiel ÖTZ-Geschäftsführerin Inga Günther-Bender nicht leicht – war aber nötig.