Schlagwort: tegut

Thomas Gutberlet, Geschäftsführer tegut
Bio? Logisch! Regionalkiste

Bio bei tegut: mehr günstig und mehr hohe Qualitäten

Hinter der Aussage Bio stecke generell in der Krise machte Thomas Gutberlet, Geschäftsführer des Lebensmitteleinzelhändlers tegut, ein großes Fragezeichen. Die Kundschaft ist sparsamer geworden und greift bei Bio vermehrt zur günstigeren Ware. Der Bio-Anteil ist bei tegut im vergangenen Jahr bei einem stabilen Gesamtumsatz von 1,25 Milliarden Euro um 2,1 Prozent auf 28,4 Prozent gesunken. Aber: „Wir verkaufen immer noch annähernd die gleiche Menge“, sagte Gutberlet in seinem Vortrag im Anschluss an die Mitgliederversammlung der Interessengemeinschaft FÜR gesunde Lebensmittel Anfang Oktober in Fulda. Um Kundschaft „Stück für Stück“ wieder von den Discountern zurückzugewinnen, baut tegut seine Bio-Preiseinstiegsmarke weiter aus und hält gleichzeitig nach hochwertigen Bio-Marken im höheren Preissegment Ausschau.

Regionalkiste

Schnapsidee oder Zündfunke für mehr regionale Bio-Produkte? tegut und Green Food Cluster starten Herbstaktion

Die nächsten vier Wochen präsentieren elf Fuldaer Filialen des Lebensmittelhändlers tegut 30 ausgewählte regionale Produkte von Mitgliedsunternehmen des heimischen Green Food Clusters, etwas mehr als die Hälfte in Bio-Qualität. Neben bereits bestehenden Lieferanten hat es die Brennerei Bold mit Bio-Schnäpsen testweise ins Sortiment geschafft. „Wir freuen uns über jedes regionale Produkt“, sagte Daniel Henkel, Bereichsleiter Einkauf tegut, anlässlich des heutigen Starts der Aktion.

Bio? Logisch!

Nestlé: Klimaschutz jetzt extrem vorantreiben

Angesichts von Energiekrise und hoher Inflation läuft Klimaschutz Gefahr als zweitrangig wahrgenommen zu werden. Die Herausforderungen des Klimawandels für den Lebensmittelhandel und wie man ihnen begegnet wurden anlässlich der Jubiläumsfeier 75 Jahre tegut teils hitzig diskutiert. Besonders Marc-Aurel Boersch, Vorstandsvorsitzender Nestlé Deutschland, geriet schwer in die Kritik. „Es ist super einfach zu sagen, Nestlé ist der Arsch von allen“, entgegnete er und verwies auf bereits erreichte Nachhaltigkeitsziele und welche der Konzern als nächstes angehe.