Neue Roboter braucht die Landwirtschaft!?
Die Zeit der überdimensionierten, dummen und vor allem tonnenschweren Landmaschinen ist laut Walter Haefeker bald vorbei. Schon in naher Zukunft würden kleine und autonom arbeitende Agrar-Roboter säen, pflegen, punktgenau Pestizide einsetzen und ernten. Die Digitalisierung in der Landwirtschaft bringe Chancen für den Erhalt kleinbäuerlicher Strukturen und der Artenvielfalt – sie birgt allerdings auch die Gefahr von neuen Abhängigkeiten von Konzernen.
Billig und bio: Zwei Corona-Gewinner
Die Covid-19 Pandemie hat viele Pläne durcheinander gewirbelt. Edeka Südwest hatte für 2020 das Jahr von bio ausgerufen und eine Umsatzsteigerung bei Biolebensmitteln von zehn Prozent angepeilt – es sind 30 Prozent geworden. Doch nicht zuletzt die Senkung der Mehrwertsteuer hat den ohnehin im deutschen Lebensmittelhandel herrschenden Preiskampf weiter angeheizt. Jürgen Mäder, Geschäftsführer der Edeka Handelsgesellschaft Südwest mbH und Mitglied des geschäftsführenden Vorstands der Edeka Südwest eG, spricht von einer neuen „Grundaggressivität.“
Zum Tod von Dr. Ursula Hudson
Die Welt hat eine engagierte Streiterin für saubere und faire Lebensmittel sowie für ökologische Landwirtschaft weniger. Nach langer, schwerer Krankheit ist Dr. Ursula Hudson, Vorsitzende von Slow Food Deutschland und Vorstandsmitglied von Slow Food International, am vergangenen Freitag verstorben.
tegut hat Attila Hildmann ausgelistet: Hitler-Lob ging zu weit
Kurz nachdem der umstrittene vegane Kochbuchautor und Unternehmer Attila Hildmann behauptete, gegen Angela Merkel sei Adolf Hitler ein „Segen“ gewesen und dieser habe Deutschland nur vor einem jüdischen Angriff verteidigt, hat der Lebensmittelhändler tegut bereits am 19. Juni beschlossen, Hildmanns Schoko-Aufstrich auszulisten. In einzelnen Filialen gibt es noch Restbestände, neue Ware wird definitiv nicht mehr geordert. Weitere Produkte von Hildmann sind nicht im Sortiment
Crowdfunding erfolgreich: Dokumentarfilm über Solidarische Landwirtschaft kommt
Insgesamt 14.368 Euro konnte der Filmemacher und Regisseur Philipp Petruch für seinen Dokumentarfilm über Solidarische Landwirtschaft (Solawi) einsammeln. Die Dreharbeiten gehen weiter. „Bisher hatten wir alles aus eigener Tasche bezahlt, jetzt müssen wir uns keine Gedanken mehr um die Finanzierung machen. Wir sind sehr erleichtert.“ Zudem heißt es für ihn weiter zu recherchieren, denn noch stehen nicht alle Protagonisten fest.
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