Bio? Logisch!

Crowdfunding erfolgreich: Dokumentarfilm über Solidarische Landwirtschaft kommt

Insgesamt 14.368 Euro konnte der Filmemacher und Regisseur Philipp Petruch für seinen Dokumentarfilm über Solidarische Landwirtschaft (Solawi) einsammeln. Die Dreharbeiten gehen weiter. „Bisher hatten wir alles aus eigener Tasche bezahlt, jetzt müssen wir uns keine Gedanken mehr um die Finanzierung machen. Wir sind sehr erleichtert.“ Zudem heißt es für ihn weiter zu recherchieren, denn noch stehen nicht alle Protagonisten fest.

„Im Modell der Solawi finden wir schon heute viele Antworten auf ökologische Fragen“, erklärte er seine Motivation, einen Film über das Modell zu machen. Dort bildet sich um einen landwirtschaftlichen Betrieb eine Gemeinschaft, die sämtliche Kosten trägt und sich die Ernte teilt. Somit können die Betriebe frei von Markt- und Preisdruck agieren und potenziell rückt sinnhaftes ökologisches Wirtschaften noch weiter in den Fokus.

Weitere Protagonisten gesucht

Insgesamt möchte Petruch drei Solawi-Betriebe vorstellen, zwei stehen bereits fest. Der Hof Apfeltraum konnte aus der Wachstumsspirale aussteigen und mit den Gemüsegenossen hat eine alleinerziehende Mutter gemeinsam mit Mitstreitern eine Solawi quasi aus dem Nichts gegründet, die nun 30 Haushalte mit Gemüse versorgt.

Zudem möchte der Filmemacher weitere Landwirtinnen und Landwirte interviewen, die ihm von strukturellen Problemen erzählen. Wer mitmachen möchte oder geeignete Protagonisten kennt, schreibt am besten eine E-Mail an ernteteilen@gmail.com.

Der Film selbst soll bereits im nächsten Jahr fertig sein. Damit er so viele Menschen wie möglich erreicht, soll er auf Festivals gezeigt werden und kostenfrei im Internet abrufbar sein. Gerne möchte Petruch auch auf Touren gehen, in Diskussionsrunden den Film zeigen und damit weiter Menschen vernetzen.

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