tegut: Keine Entscheidung bezüglich Attila Hildmann
Weiterhin verkauft tegut die Lagerbestände des Schokoaufstrichs Nutwave von Attila Hildmann ab. Der vegane Koch und Unternehmer war in den letzten Wochen durch das Verbreiten immer abwegiger werdenden Verschwörungstheorien aufgefallen. Daher hatten Kaufland, Vitalia und die Bio-Supermarktkette denn‘s seine Produkte ausgelistet. Der Fuldaer Lebensmittelhändler tegut hat dazu noch keine offizielle Entscheidung getroffen.
Frische Antworten, wie wir unsere Ernährung ökologisch nachhaltig gestalten…
…möchte der Filmemacher Philipp Petruch in seinem neuen Werk geben. Beim Modell der Solidarischen Landwirtschaft (Solawi) bilden sich Gemeinschaften rund um landwirtschaftliche Betriebe, um fernab von Marktdruck die Vielfalt auf Äcker und Beeten zu sichern. Gleichzeitig bietet die Solawi Antworten auf viele Fragen zu ökologischen und sozialen Problemen. Damit Petruch dies und mehr in seinem Film beleuchten kann, muss er via Crowdfunding mindestens 7.750 Euro einsammeln.
Attila Hildmann gegen tegut: Erste Welle des Protests
In den sozialen Medien hatte der vegane Koch und Unternehmer Attila Hildmann seine Unterstützer aufgefordert, via E-Mail bei diversen Händlern gegen die Auslistung seiner Produkte zu protestieren. Auch tegut ist betroffen, doch der Fuldaer Lebensmittelhändler zeigt sich relativ entspannt.
Dorffrieden versus ökologische Landwirtschaft
Papst und die Bischöfe der katholischen wie der evangelischen Kirche sind sich einig: Die Bewahrung der Schöpfung muss auch konkret und flächendeckend auf kirchlichem Ackerland stattfinden. Im besten Fall gilt es die insgesamt 600.000 Hektar unter ökologischen Gesichtspunkten zu verpachten. Die entsprechenden Ziele sind gesetzt, wenn doch nur nicht die komplizierte örtliche Praxis einen Strich durch die Rechnung machen würde.
Und die Küken sterben doch!
Augen auf beim Eierkauf: Kunden bei Rewe oder Penny werden wohl bald bundesweit sogenannte „RespEGGt“-Eier in den Läden finden, vielerorts sind sie schon in den Regalen. Auf der Packung ein gelbes Herz mit dem Schriftzug „Ohne Kükentöten“. De facto werden die männlichen Küken allerdings nach wie vor getötet, zwar nicht wie bisher direkt nach dem Schlüpfen, sondern bereits als Embryo im Ei. Von Verbrauchertäuschung mag man seitens Rewe allerdings nicht sprechen.
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