Bio? Logisch!

Frische Antworten, wie wir unsere Ernährung ökologisch nachhaltig gestalten…

…möchte der Filmemacher Philipp Petruch in seinem neuen Werk geben. Beim Modell der Solidarischen Landwirtschaft (Solawi) bilden sich Gemeinschaften rund um landwirtschaftliche Betriebe, um fernab von Marktdruck die Vielfalt auf Äcker und Beeten zu sichern. Gleichzeitig bietet die Solawi Antworten auf viele Fragen zu ökologischen und sozialen Problemen. Damit Petruch dies und mehr in seinem Film beleuchten kann, muss er via Crowdfunding mindestens 7.750 Euro einsammeln.

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Essen ist nicht nur eine Voraussetzung für unser Leben, sondern auch politisch. Was sind ehrliche Preise für Lebensmittel, wie können wir fruchtbare Böden nachhaltig nutzen, warum beuten wir die Natur für mehr Ertrag auf Teufel komm raus aus, nur um hinterher ein gutes Drittel der Produkte im Abfall zu entsorgen? „Im Modell der Solawi finden wir schon heute viele Antworten auf ökologische Fragen“, sagt Petruch begeistert. Bei Problemen wie dem Klimawandel, dem Schwund der Artenvielfalt und mehr stand für den Filmemacher fest, sich auf das Zeigen von Lösungen zu konzentrieren. „Ich möchte Menschen interviewen, die als positives Beispiel vorangehen und damit andere inspirieren.“

Drei Solawi-Bertriebe will er dafür aufsuchen, zwei Protagonisten stehen bereits fest. Der Hof Apfeltraum konnte aus der Wachstumsspirale aussteigen und mit den Gemüsegenossen hat eine alleinerziehende Mutter gemeinsam mit Mitstreitern eine Solawi quasi aus dem Nichts gegründet, die nun 30 Haushalte mit Gemüse versorgt.

Solawi weiter verbreiten

Damit Petruchs Film entstehen kann, muss er bei seinem Crowdfunding bis 15. Juni mindestens 7.750 Euro einsammeln, um zumindest die Dreharbeiten finanzieren zu können. Landen am Ende sogar 13.750 Euro im virtuellen Topf, kann der Filmemacher mehr in die professionelle Nachbearbeitung investieren.

„Solawi ist noch nicht bekannt genug und würde sich flächendeckender in Deutschland verbreiten, wenn nur mehr Menschen davon wüssten.“ Damit der Film so viele Menschen wie möglich erreicht, soll er auf Festivals gezeigt werden und kostenfrei im Internet abrufbar sein. Gerne möchte Petruch auch auf Touren gehen, in Diskussionsrunden den Film zeigen und damit weiter Menschen vernetzen.

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