Kategorie: Bio? Logisch!

Bezüglich der Internsetseite Bio korrupt fand am Handelsgericht Wien (hier das Gebäude) ein zweiter Verhandlungstag statt.
Bio? Logisch!

„bio korrupt“: Antrag von Bio Austria Klage zu erweitern ist abgelehnt

Vor dem Handelsgericht Wien klagt Bio Austria gegen den österreichischen Unternehmer Josef Ritt. Der Anbauverband vermutet Ritt als Urheber einer eventuellen gezielten Schmutzkampagne mittels Internetseite „bio korrupt“. Ritt bestreitet die Vorwürfe von Anfang an. Überraschend beantragte Bio Austria beim vierten Verhandlungstag im April die Klage zu erweitern, was das Handelsgericht nun abgelehnt hat.

Bio-Roggen als Ähre, Korn und Mehl
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Neues Projekt für mehr Bio-Roggen auf dem Teller gestartet

Bio-Roggen passt sehr gut in die Fruchtfolge, er wächst auch auf nährstoffarmen leichten Böden und benötigt weniger Wasser als beispielsweise Weizen. Mit ihm ließe sich daher die ökologische Landwirtschaft auf zusätzlichen Flächen weiter ausbauen. Aber: „Bio-Roggen ist ein schwieriges Produkt, der Anbau ist in den vergangen Jahren zurückgegangen“, sagt Stefan Schmidt von der Marktgesellschaft der Naturland Bauern. Ein neues Wertschöpfungskettenprojekt „Bio-Roggenhebel“ soll dies ändern.

Colin Fernando hält bei der BNN Mitgliederversammlung 2026 einen Vortrag
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Bundesverband Naturkost Naturwaren: Absage an „Nebenbei-Bio“

Es ist die Mutter aller Fragen: Warum existiere ich? Um nicht weniger ging es am ersten Tag der Mitgliederversammlung des Bundesverbands Naturkost Naturwaren (BNN) diesen Dienstag in Berlin. Welche Rolle spielt der Bio-Fachhandel in einer Welt, in der Bio-Lebensmittel längst in allen Handelsstrukturen zu finden sind? Vier Zukunftsszenarien und entscheidende Erfolgsfaktoren wurden intensiv diskutiert. Wie essentiell das gemeinsame Finden von Antworten ist, zeigte sich durch die Kooperation mit der Assoziation ökologischer Lebensmittelherstellerinnen und -hersteller (AöL).

BID Bruderhaehne Elke Bartussek ueber bio
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Bruderhahn: Töten von Embryonen bleibt bei Demeter ausgeschlossen

Ursprünglich waren sich die vier mitgliederstärksten Anbauverbände einig: Der Bruderhahn der Legehenne muss ökologisch aufgezogen werden. Seit Ende April erlaubt Biokreis als Alternative das Töten von Embryonen, Naturland prüft diesen Schritt – und stimmt sich eng mit Bioland ab. Demeter bleibt bei der Absage und steht damit fest zum Bruderhahn. „Wir respektieren ungeborenes Leben“, sagt im Interview Jörg Hütter, Leitung Politik, Richtlinien und Qualitätsentwicklung. Ökologische Geflügelhaltung sieht er als ganzheitliches System, in dem Henne und Hahn zusammengehören. Steht hier womöglich Ideologie der Wirtschaftlichkeit im Weg? Verbraucht der Bruderhahn nicht zu viele Ressourcen? Und was macht eigentlich die Lösung Zweinutzungsrassen, die man in der ökologischen Landwirtschaft noch mit der Lupe sucht?

BID Bruderhaehne Elke Bartussek ueber bio
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Naturland: Wann kann das Töten von Embryonen erlaubt sein?

Reift ein männlicher Embryo heran, wird er samt Ei geschreddert – unter welchen Umständen wäre diese Praxis als Alternative der bis dato verpflichtenden Aufzucht der Bruderhähne für Naturland-Betriebe in Ordnung und könnte zugelassen werden? Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Naturland-Delegiertenversammlung beauftragten das Präsidium bis zur nächsten Versammlung im Herbst entsprechende Vorschläge zu unterbreiten.