Bio-Karotte mit konventionellen Wurzeln – aber nicht mehr lange
Paukenschlag mit Ansage: Ab dem 1. Januar 2037 darf die ökologische Landwirtschaft in der gesamten Europäischen Union ausschließlich Bio-Saat- und Pflanzgut verwenden. Noch sind die Abhängigkeiten von konventionellem Material – Beispiel Bio-Karotte mit 95 Prozent – immens. Um den Weg für das durchaus ambitionierte Ziel zu ebnen, trafen sich im hessischen Dipperz Akteure der Wertschöpfungsketten nebst Verbänden zur Saatgutkonferenz des Forschungsinstituts für biologischen Landbau (FiBL).
„bio korrupt“: Antrag von Bio Austria Klage zu erweitern ist abgelehnt
Vor dem Handelsgericht Wien klagt Bio Austria gegen den österreichischen Unternehmer Josef Ritt. Der Anbauverband vermutet Ritt als Urheber einer eventuellen gezielten Schmutzkampagne mittels Internetseite „bio korrupt“. Ritt bestreitet die Vorwürfe von Anfang an. Überraschend beantragte Bio Austria beim vierten Verhandlungstag im April die Klage zu erweitern, was das Handelsgericht nun abgelehnt hat.
Gewinnspiel Juli 2026
Wem die ökologische Aufzucht der Bruderhähne beim Kauf von Bio-Eiern wichtig ist, sollte zumindest hin und wieder zu Bio-Produkten mit Bruderhahnfleisch greifen. Für einen kulinarischen Einstieg gibt es ausgewählte Spezialitäten aus dem Hause Schubert Teigwaren zu gewinnen.
Neues Projekt für mehr Bio-Roggen auf dem Teller gestartet
Bio-Roggen passt sehr gut in die Fruchtfolge, er wächst auch auf nährstoffarmen leichten Böden und benötigt weniger Wasser als beispielsweise Weizen. Mit ihm ließe sich daher die ökologische Landwirtschaft auf zusätzlichen Flächen weiter ausbauen. Aber: „Bio-Roggen ist ein schwieriges Produkt, der Anbau ist in den vergangen Jahren zurückgegangen“, sagt Stefan Schmidt von der Marktgesellschaft der Naturland Bauern. Ein neues Wertschöpfungskettenprojekt „Bio-Roggenhebel“ soll dies ändern.
Bundesverband Naturkost Naturwaren: Absage an „Nebenbei-Bio“
Es ist die Mutter aller Fragen: Warum existiere ich? Um nicht weniger ging es am ersten Tag der Mitgliederversammlung des Bundesverbands Naturkost Naturwaren (BNN) diesen Dienstag in Berlin. Welche Rolle spielt der Bio-Fachhandel in einer Welt, in der Bio-Lebensmittel längst in allen Handelsstrukturen zu finden sind? Vier Zukunftsszenarien und entscheidende Erfolgsfaktoren wurden intensiv diskutiert. Wie essentiell das gemeinsame Finden von Antworten ist, zeigte sich durch die Kooperation mit der Assoziation ökologischer Lebensmittelherstellerinnen und -hersteller (AöL).
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