Autor: Jens Brehl

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Augen & Ohren

Fleischessen als aktiver Klimaschutz

Fleisch essen und das Klima sowie die Umwelt schützen schließt sich doch vollkommen aus, oder? Ja, das stimmt in sehr vielen Fällen, aber eben nicht immer. Wie ein ökologisch nachhaltiger und sinnvoller Fleischkonsum aussehen kann – besser gesagt aussehen muss – zeigt der Journalist Stefan Michel in seinem kürzlich im oekom verlag erschienenen Buch „Fleisch fürs Klima“ auf. Wer einen Freifahrtschein für ungehemmten Fleischgenuss erwartet, der wird definitiv enttäuscht.

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Bio? Logisch!

Bio in der Krankenhausküche? Kein Problem!

Das Essen in Krankenhäusern hat einen schlechten Ruf – oft zu recht. Die Ausrede man müsse Kosten sparen lässt Thomas Voß, kaufmännischer Direktor der LWL-Kliniken im nordrhein-westfälischen Münster und Lengerich nicht gelten. In beiden psychiatrischen Fachkrankenhäusern des überregionalen kommunalen Trägers Landschaftsverband Westfalen-Lippe wird frisch gekocht und es finden viele Bio-Lebensmittel den Weg auf die Teller. In Münster sind das 950 und in Lengerich 800 Mittagsessen täglich.

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Bio? Logisch!

„Wir könnten schon viel weiter sein!“

Ursprünglich wollte Demeter-Landwirt Carsten Bauck 3.000 Tiere der Zweinutzungsrassen Coffee und Cream von der gemeinnützigen Ökologischen Tierzucht (ÖTZ) einstallen. Da sich die höherpreisigen Eier und Fleisch derzeit kaum vermarkten lassen, zogen nur 1.000 Tiere ein. Die unwirtschaftliche und ökologisch fragwürdige Mast der Bruderhähne der spezialisierten Lege-Rassen so weitgehend wie möglich hinter sich zu lassen – wie in weiten Teilen der Bio-Branche gewünscht – wird noch etliche Jahre dauern. Der Markt regelt es derzeit nicht. Bauck, der auch als Sprecher Geflügelhalter im Anbauverband Demeter aktiv ist, fordert daher eine verbindliche Quote für Zweinutzungsrassen bei allen Anbauverbänden und redet offen über derzeitige Hürden.