Kategorie: Augen & Ohren

Augen & Ohren

Atombomben der Landwirtschaft

Würden weltweit die Börsenkurse um 90 Prozent einbrechen und auch Gold ebenso an Wert einbüßen, gäbe es in den Medien nur ein Thema. Unrealistisch? In Sachen Saatgut haben wir nur noch ein Zehntel unseres Kulturschatzes erhalten können, der Rest ist verloren. Für unsere Nahrungssicherheit ist das katastrophal. Doch zum Glück gibt es weltweit Hüter alter und bewährter Getreide- und Gemüsesorten. Der in dieser Woche im Kino startende Dokumentarfilm „Unser Saatgut – Wir ernten, was wir säen“ stellt einige von ihnen vor.

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Das Wunder von Mals im Kino

Kamerafahrten über satte grüne Wiesen, im Hintergrund strahlen Berge ihre Ruhe aus. Bereits die ersten Sekunden des Films „Das Wunder von Mals“ lösen einen Beschützerinstinkt aus. Diese intakte Kulturlandschaft in Südtirol gilt es zu erhalten. Bedroht wird sie vom konventionellen Obstanbau und dessen massivem Einsatz von Pestiziden. Doch die Bewohner des unbeugsamen Dorfs Mals kämpften über Jahre erfolgreich für das Verbannen der Ackergifte in ihrer Gemeinde. Alexander Schiebel hat den Rebellen mit „Das Wunder von Mals“ einen Film gewidmet, der seit Kurzem in ausgewählten deutschen Kinos läuft.

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Pflanzenschutz für Biogemüsebau

Mit einfachen Maßnahmen kann Gemüse vor Schädlingen und Pflanzenkrankheiten bewahrt werden. Alle zwei Jahre überarbeitet das schweizerische Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) sein Merkblatt zu„Pflanzenschutzempfehlungen für den Biogemüsebau“. In der aktuellen Ausgabe finden sich wertvolle Anbauhinweise für unterschiedliche Gemüsekulturen von der Buschbohne bis zur Zucchini. Das Merkblatt kann in gedruckter Form bestellt oder kostenfrei als PDF heruntergeladen werden.

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Das neue Dorf: Lokale Visionen für globale Herausforderungen

Es ist das perfekte Öko-Paradies: In einem kleinen Dorf leben und arbeiten maximal 300 Einwohner. Statt großer Felder mit Monokulturen gibt es zahlreiche Mini-Farmen, auf denen die Vielfalt gedeiht. Etliche Kleinbetriebe von Bäckereien bis Altenpflege versorgen alle mit benötigten Waren und Dienstleistungen. So beschreibt Ralf Otterpohl sein Konzept in seinem Buch „Das neue Dorf – Vielfalt leben, lokal produzieren, mit Natur und Nachbarn kooperieren“. So vielversprechend der Titel, so nichtssagend ist das Werk an vielen Stellen.