Kategorie: Augen & Ohren

Augen & Ohren

Bio von nebenan: Es kann so einfach sein

Unsere täglichen Mahlzeiten sind schon lange international: Paprika aus Spanien, Kartoffeln aus Ägypten, Äpfel aus Neuseeland, Steaks aus Argentinien. Doch auch heimisches Fleisch enthält Sojabohnen aus Brasilien, welches als Tierfutter massenweise importiert wird. Nur ein Bruchteil von dem, was wir täglich essen, stammt aus unserer Region. Was den Gaumen noch erfreuen mag, ist oft schädlich für unsere Umwelt. In ihrem Buch „Genial lokal – So kommt die Ernährungswende in Bewegung“ zeigen die Autoren Valentin Thurn, Gundula Oertel und Christine Pohl auf, welche Potenziale gerade in der regionalen ökologischen Landwirtschaft liegen.

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Atombomben der Landwirtschaft

Würden weltweit die Börsenkurse um 90 Prozent einbrechen und auch Gold ebenso an Wert einbüßen, gäbe es in den Medien nur ein Thema. Unrealistisch? In Sachen Saatgut haben wir nur noch ein Zehntel unseres Kulturschatzes erhalten können, der Rest ist verloren. Für unsere Nahrungssicherheit ist das katastrophal. Doch zum Glück gibt es weltweit Hüter alter und bewährter Getreide- und Gemüsesorten. Der in dieser Woche im Kino startende Dokumentarfilm „Unser Saatgut – Wir ernten, was wir säen“ stellt einige von ihnen vor.

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Das Wunder von Mals im Kino

Kamerafahrten über satte grüne Wiesen, im Hintergrund strahlen Berge ihre Ruhe aus. Bereits die ersten Sekunden des Films „Das Wunder von Mals“ lösen einen Beschützerinstinkt aus. Diese intakte Kulturlandschaft in Südtirol gilt es zu erhalten. Bedroht wird sie vom konventionellen Obstanbau und dessen massivem Einsatz von Pestiziden. Doch die Bewohner des unbeugsamen Dorfs Mals kämpften über Jahre erfolgreich für das Verbannen der Ackergifte in ihrer Gemeinde. Alexander Schiebel hat den Rebellen mit „Das Wunder von Mals“ einen Film gewidmet, der seit Kurzem in ausgewählten deutschen Kinos läuft.

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Pflanzenschutz für Biogemüsebau

Mit einfachen Maßnahmen kann Gemüse vor Schädlingen und Pflanzenkrankheiten bewahrt werden. Alle zwei Jahre überarbeitet das schweizerische Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) sein Merkblatt zu„Pflanzenschutzempfehlungen für den Biogemüsebau“. In der aktuellen Ausgabe finden sich wertvolle Anbauhinweise für unterschiedliche Gemüsekulturen von der Buschbohne bis zur Zucchini. Das Merkblatt kann in gedruckter Form bestellt oder kostenfrei als PDF heruntergeladen werden.