Kapitalismus ade, es ist Zeit für Utopien!
Jeder weiß, dass wir bremsen müssen, nur über den Bremsweg macht sich keiner Gedanken – so bringt es die Journalistin Ulrike Herrmann im neuen Dokumentarfilm von Kurt Langbein „Zeit für Utopien“ auf den Punkt. Um herauszufinden, wie eine Brücke zwischen dem heutigen Kapitalismus und einer Postwachstums-Ökonomie gelingen kann, zeigt Langbein inspirierende Beispiele aus Europa, Asien und Afrika. In den deutschen Kinos startet der Film am 19. April.
Weil gutes Brot eben Zeit braucht
In den letzten Monaten hatte ich das eine oder andere Backrezept für Brot ausprobiert, doch mich konnte das meiste nicht überzeugen. Dank Buchautor Martin Pöt Stoldt habe ich die Gründe verstanden. In seinem Buch „Gutes Brot braucht Zeit“ zeigt er auf, wie mit langer Teigführung köstliche Brote gelingen.
Pestizide, nein danke – oder: Das Wunder von Mals
Während die Gallier rund um den tapferen Asterix ihr Dorf vor den Römern verteidigen, gelingt es einer Gemeinde in Südtirol ihre Heimat vor Pestiziden zu schützen. Ringsherum herrscht konventioneller Apfelanbau in weitläufigen Monokulturen – und dies gelingt nur unter Einsatz von jeder Menge Chemie. Die Querdenker von Mals haben ihren Kampf vorerst gewonnen und freuen sich über eine pestizidfreie Gemeinde. Wie das gelang, dokumentiert Alexander Schiebel in seinem Buch „Das Wunder von Mals“.
Nährstoffe für die Milch-Revolution
Das Bild auf der Milchpackung zeigt eine friedlich grasende Kuh inmitten einer Postkarten-Idylle. Oft wird Konsumenten eine heile Welt vorgegaukelt, die es in der Form nur noch als Ausnahmen gibt. Längst setzt die Milchindustrie Milliarden um. Der allgegenwärtige Wachstumsdruck quetscht schon lange die schwächsten in der Kette aus: Landwirte und ihre Tiere. Der Dokumentarfilm „Das System Milch“ von Andreas Pichler läuft ab 21. September im Kino und erscheint am 5. Oktober auf DVD und Blu-Ray. Er zeigt Erschreckendes, aber auch Auswege aus dem Dilemma.
Das Huhn von nebenan: Hühner halten in der Stadt
Städter sehnen sich nach der (vermeintlichen) Idylle des Landlebens: Auf dem Balkon wachsen Tomaten, im eventuell vorhandenen Garten weiteres Gemüse. So mancher träumt auch vom eigenen Frühstücksei und möchte mitten in der Stadt Hühner halten. Geht nicht? Autorin Marlies Busch beweist in ihrem Buch „Chicks in the City – Hühner halten in der Stadt“ das Gegenteil.
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