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Naturkosthandel: Ökologisches Saatgut statt Gentechnik durch die Hintertür

„Für den Naturkosthandel ist die ökologische Pflanzenzüchtung von entscheidender strategischer Bedeutung. Wenn es keine angepassten und eigenständigen Sorten gibt, droht die Abhängigkeit von großen Saatgutkonzernen“, sagte Kirsten Arp vom Bundesverband Naturkost Naturwaren (BNN) auf der diesjährigen Saatgut-Tagung in Kassel.

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Der Bundesverband Naturkost Naturwaren unterstützt gemeinsam mit seinen Mitgliedern die ökologische Pflanzenzüchtung, wie Kirsten Arp berichtete.
Bild: Stephan Münnich

Kirsten Arp leitet das Obst- und Gemüse-Monitoring des Verbands und beschäftigt sich dabei intensiv mit Pestizid-Analysen. In ihrem Impulsvortrag machte sie deutlich sich zu freuen, mit ihrer Arbeit für ökologisches Saatgut auch an einem positiven Thema mitwirken zu können.

Keine Gentechnik in Lebensmitteln durch die Hintertür

Kunden suchen im Naturkosthandel bewusst Alternativen, wünschen besonders keine Gentechnik in Lebensmitteln und dergleichen. Umso größer war das Erstaunen, dass auch im Biohandel Hybride und so genannte CMS-Sorten zu finden sind.

Arp sprach sich dafür aus, beim Verkauf von Saatgut die Züchtungstechniken transparent zu machen. Bereits im Oktober 2015 hatte der BNN ein entsprechendes Positionspapier veröffentlicht. Dagegen hätten Saatgut-Konzerne und große Teile der konventionellen Lebensmittel-Industrie kein Interesse, neue gentechnische Züchtungstechniken auf Endprodukten zu kennzeichnen.

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