Bio? Logisch!

Biopark: „Wir müssen unser Markenzeichen stärker als Qualitätsversprechen etablieren“

Mit dem Antritt der Geschäftsführerin Marie Hartmann will sich Biopark strategisch neu ausrichten, und vor allem deutlich sichtbarer werden. Bisher war der Anbauverband eher weniger präsent in der Öffentlichkeit. Warum in der heutigen Zeit eine starke Marke eine zentrale Rolle spielt, in welchen Punkten die Vermarktung besser werden muss, wie Biopark neue Mitgliedsbetriebe gewinnen möchte, was ihre persönliche Motivation ist und mehr, erklärt Hartmann gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzenden Jens Rasim im Interview.

Die neue Geschäftsführerin von Biopark Marie Hartmann auf der Mitgliederversammlung 2026
Die neue Biopark-Geschäftsführerin Marie Hartmann.
Bild: Biopark

Frau Hartmann, Sie haben Agrarwissenschaft studiert. Was fasziniert sie an Landwirtschaft?

Marie Hartmann: Das ist vor allem die Kombination aus Natur, der Arbeit mit den Tieren, Teamwork und dem Zusammenspiel mit dem Wetter. Letzteres stellt einen zwar immer wieder vor Herausforderungen, macht die landwirtschaftliche Arbeit aber auch so abwechslungsreich und spannend. Gerade in schwierigen Situationen sammelt man wertvolle Erfahrungen und wächst an den vielfältigen Herausforderungen. Zudem schätze ich an der Landwirtschaft, dass man nicht nur mit dem Kopf arbeitet, sondern auch körperlich gefordert ist, und sich dadurch auf eine ganz andere Art einbringen kann. Genau dieser Aspekt hat mich an klassischen Bürojobs früher eher abgeschreckt.

Was hat sie gereizt, im Februar dieses Jahres bei Biopark die Geschäftsführung zu übernehmen?

Marie Hartmann: Seit jeher konnte ich sehr gut mit dem ehrenamtlichen Vorstand zusammenarbeiten, der mich schon in meiner Zeit als Biopark-Beraterin unterstützt hat. Meine Leidenschaft für die Betriebe, Landwirte und Menschen, die hinter Biopark stehen, haben mich überzeugt, diese Chance zu nutzen. Das Amt der Geschäftsführerin möchte ich durchaus auch gestaltend in die Hand nehmen.

Mit Ihrem Einstieg in die Geschäftsführung möchte sich Biopark strategisch neu ausrichten. Was heißt das genau?

Marie Hartmann: Man muss zunächst einmal schaffen, so viel aufzubauen: immerhin wurde Biopark in diesem Jahr 35 Jahre alt. Es gilt die Balance zu finden, das Erbe zu bewahren und gleichzeitig neue Wege zu beschreiten. Mit mir kommt die nächste Generation, die mittlerweile oftmals bereits die Biopark-Betriebe leitet oder bald leiten wird, ans Ruder. Die Ziele und Wünsche unserer Mitglieder an den Verband liegen in meinem Fokus. Diese hatten wir zuvor gemeinsam mit unseren Mitgliedern auf unserer Mitgliederversammlung in einem interaktiven Seminar im vergangenen Jahr erarbeitet.

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Und die wären?

Marie Hartmann: Eins der Hauptziele ist die Sichtbarkeit der Marke Biopark in der Öffentlichkeit zu erhöhen. Es gibt so viel Positives aus unserem Verband und von unseren Mitgliedsbetrieben zu berichten. Ein gutes Beispiel ist unsere gemeinsam aufgebaute Wertschöpfungskette in der Fleischvermarktung mit dem eigenen Zerlegewerk in Waren und dem daraus entstandenen Online-Shop Herda Meat. Seit Februar 2026 können Verbraucherinnen und Verbraucher dort das Fleisch unserer Biopark-Tiere direkt und ohne Zwischenhandel nach Hause bestellen. Ein weiterer Punkt ist die Getreidevermarktung und die gemeinsame Arbeit mit der Bio Eichenmühle, die hochwertiges Biofutter aus dem Getreide unserer Landwirtschaftsbetriebe herstellt, welches dann wieder in den Betrieben eingesetzt wird.

Die Arbeit der Betriebe und die gemeinsame Verzahnung vieler kleiner Puzzleteile zeigt unser neuer Imagefilm, der bald Premiere feiert und so der Öffentlichkeit die Menschen hinter der Marke Biopark präsentiert. Um den Verband noch erfolgreicher zu machen, müssen wir mit unserer täglichen Arbeit der Betriebe in die Öffentlichkeit gehen.

Landwirte und Landwirtinnen, die sich einem Anbauverband anschließen, arbeiten nach strengeren ökologischen Kriterien im Vergleich zum Mindeststandard EU-Bio. Diese Mehrkosten müssen auch finanziell honoriert werden, sprich die Kundschaft muss bereit sein, höhere Preise zu bezahlen. Die Markenzeichen der Anbauverbände sind dafür eine wichtige Auslobung. Es wundert daher, dass es Biopark bis dato weniger wichtig erschien, das eigene Markenzeichen positiv aufzuladen, geschweige denn überhaupt bekannt zu machen.

Jens Rasim: Die Kritik ist aus heutiger Sicht berechtigt. In der Vergangenheit bestand bei uns teilweise die Haltung: Wenn unsere Biopark Markt die Mengen zuverlässig vermarktet, muss Biopark als Marke nicht unbedingt bekannt sein. Das war ein Fehler – noch vor einigen Jahren stand unser Verbandsname bei Edeka Nordwest nicht einmal auf den Etiketten. Heute sehen wir das anders. Wir müssen die besonderen Leistungen unserer Mitgliedsbetriebe und die höheren Biopark-Standards sichtbar machen und unser Markenzeichen stärker als Qualitätsversprechen etablieren.

Der Vorstand von Biopark
Der aktuelle Biopark-Vorstand inklusive Vorstandsvorsitzender Jens Rasim (mit Mikrofon)
Bild: Biopark

Ist Biopark-Ware nicht mehr per se stets ein Selbstläufer, gibt es daher Druck mit dem eigenen Markenzeichen wahrnehmbar sein zu müssen?

Marie Hartmann: Der Kontakt zu Endkunden leistet enorm viel Aufklärungsarbeit, was wiederum viel für den ökologischen Landbau tut. Wenn ich im privaten Umfeld von Biopark-Betrieben erzähle, die mit einer Fähre Schafe auf Inseln bringen und dort Landschaftspflege betreiben, sind die Menschen begeistert. Diese Begeisterung für die ökologische Landwirtschaft müssen wir noch viel stärker hervorrufen, um damit auch einen besseren Absatz zu erreichen. Ziel muss es aber sein, nicht „nur“ alles absetzen zu können, sondern die bestmöglichen Preise zu erzielen.

Seit jeher ist Biopark vor allem durch das ökologische Bewirtschaften von Grünflächen geprägt. Gibt es landwirtschaftliche Bereiche, die sie noch stärker abbilden möchten?

Marie Hartmann: Unsere klassischen Kernbereiche Mutterkuhhaltung und Grünland möchten wir weiter bewahren, und gleichzeitig das Spektrum ergänzend erweitern. Gerne möchten wir uns wieder verstärkt der ökologische Geflügelhaltung im Bereich Legehennen und Mast öffnen. Darüber hinaus müssen wir beim Vermarkten von Getreide noch besser werden. Hier wollen wir Kraft investieren und entsprechende Verarbeiter suchen, um die regionale Wertschöpfung zu stärken. Einen ersten Erfolg konnten wir bereits mit der Zertifizierung der Baltic Destillery in Dettmannsdorf verbuchen. Neben der Verarbeitung von konventionellem Getreide stellt das Unternehmen seit Juni dieses Jahres auch Rohalkohol aus unserem Bio-Weizen her.

Jens Rasim: Ein großer Erzeuger von Bio-Rind- und Bio-Schweinefleisch war Biopark dank seiner Mitgliedsbetriebe schon immer. Wir haben aber auch viele Ackerbauern, die die Biopark Markt in erster Linie mit Bio-Futtergetreide beliefern. Das von Biopark-Betrieben erzeugte Speisegetreide wird in der Regel bislang unter den Labels der anderen Anbauverbände abgesetzt.

Rewe und Aldi Süd mit Naturland, Lidl mit Bioland, Netto mit Biokreis, Kaufland mit Naturland, Bioland und Demeter: Seit vielen Jahren kooperieren die ökologischen Anbauverbände mit dem konventionellen Lebensmittelhandel und teils dem Discount, so dass die Händler ihre Bio-Eigenmarken als Verbandsware ausloben können. Wenn schon nicht bundesweit, wäre dies zumindest regional ein Weg für Biopark?

Jens Rasim: Wir konzentrieren uns bewusst nicht nur auf einen bestimmten Lebensmittelhändler, um zu große Abhängigkeiten zu vermeiden. Wenn auch nicht immer offen ausgelobt, sind Biopark-Produkte nahezu überall im Lebensmittelhandel zu finden. Sollten sich Bedingungen zu unseren Ungunsten verändern, können wir auf die anderen Absatzkanäle ausweichen. Eine gute Partnerschaft pflegen wir beispielsweise seit 25 Jahren mit Edeka Nordwest. Außerdem bezieht die Bio Company einen großen Teil ihres Frischfleischs von Biopark-Betrieben – das sind nur zwei von vielen Beispielen.

Die Nachfrage nach Bio-Lebensmitteln in Deutschland wächst, gleichzeitig macht der BÖLW-Report 2026 klar, dass mit Ausnahme von Naturland, Verbund Ökohöfe und Ecovin alle Anbauverbände Mitgliedsbetriebe verloren haben. Was sind allgemein und was speziell bei Biopark die Gründe?

Marie Hartmann: Das liegt auch am Wechsel der Generationen auf den landwirtschaftlichen Betrieben. Die neuen Betriebsleiter und Betriebsleiterinnen rechnen teils mit einem spitzeren Bleistift, Tradition und Verbundenheit mit einem Verband und seiner Geschichte bedeuten nach meinem Gefühl nicht mehr so viel. Es wird genau geschaut, ob sich eine Mitgliedschaft in einem Verband wirtschaftlich rentiert.

Speziell auf Biopark bezogen war oftmals eine nicht ausreichende Vermarktungsstruktur ein Hauptgrund die Mitgliedschaft zu beenden. Manch einer war auch unzufrieden, weil er sich nicht gehört gefühlt hat, und sich in seinen Augen der Verband nicht genügend bewegt und weiterentwickelt.

Jens Rasim: Wir haben größere Bio-Getreidebetriebe verloren, weil Biopark bei der Vermarktung des Speisegetreides noch nicht optimal aufgestellt ist und diese Betriebe keine Doppelmitgliedschaften mehr wollten.

Neue Mitglieder gewinnen und Kooperationen mit anderen Verbänden

Wie groß ist derzeit das Interesse konventioneller Landwirtinnen und Landwirten im Kerngebiet von Biopark, dem Nordosten der Bundesrepublik, auf Bio umzustellen und sich dafür eventuell sogar einem Anbauverband anzuschließen?

Marie Hartmann: (überlegt einen Moment) Sagen wir es mal so: In diesem Jahr hatte ich noch keinen Anruf von einem konventionellen Betrieb. Umstellungswillige Betriebe in unserer Region gibt es derzeit so gut wie gar nicht. Es ist auch nicht unser Ansinnen, Menschen krampfhaft überzeugen zu müssen. Das Umstellen eines Betriebes ist nicht mit einem Fingerschnippen gemacht und kann auch nicht alleinig wirtschaftlich motiviert sein. Wir möchten gerne intrinsisch motivierte Mitglieder, die Lust auf die ökologische Agrarwende haben, deren Wichtigkeit verstehen und dafür auch neue Wege gehen wollen.

Uns erreichen aber durchaus Anfragen bestehender Mitglieder, die ihre Bestände aufstocken wollen, vor allem von rinderhaltenden Betrieben. So etwas will gut vorbereitet sein, denn die zusätzlichen Bio-Rinder müssen ja auch abgesetzt und vermarktet werden können.

Warum ist das Interesse so gering?

Marie Hartmann: Viele sind politisch verunsichert und fragen sich beispielsweise, ob der ökologische Landbau nach 2027 in der nächsten GAP (Gemeinsame Agrarpolitik der EU – Anmerkung Jens Brehl) noch genügend gefördert wird.

Jens Rasim: Alle haben Angst vor der neuen GAP und sind daher mit Investitionen eher zurückhaltend. Das lähmt nicht nur die Bio-Bauern, sondern die gesamte Öko-Branche. In unserer Region verkaufen die Landmaschinenhändler derzeit weniger, weil auf den Höfen der bestehende Maschinenpark eher repariert als erneuert wird. Sollte es konventionellen Betrieben wirtschaftlich noch schlechter gehen, die neue GAP den ökologischen Anbau bevorteilen, dann stellen auch wieder Höfe auf Bio um. Dann muss aber auch der Absatzmarkt entsprechend mitwachsen, damit die Bio-Preise nicht wegen eines möglichen Überangebots sinken.

Sind die Chancen für Biopark neue Mitglieder zu gewinnen daher überschaubar?

Marie Hartmann: Bei bestehenden EU-Bio-Betrieben vor unserer Haustür sehe ich durchaus Potenzial sie von der Biopark-Gemeinschaft zu überzeugen. Immerhin profitieren auch sie seit Jahren von unserer politischen Lobbyarbeit und der Vermarktung über die Biopark Markt GmbH, allerdings zu geringeren Preisen als ein Biopark-Mitglied.

Als leichten Einstieg bieten wir seit diesem Frühjahr eine kostenfreie, einjährige Probemitgliedschaft an, die sich nur auf ausdrücklichem Wunsch verlängert. So haben die Landwirte Zugang zu unseren Veranstaltungen sowie der Agrarberatung, und lernen die Verbandarbeit von Biopark besser kennen. Während der Probemitgliedschaft können Betriebe ihre Erzeugnisse über die Biopark Markt vermarkten und dafür bereits bessere Preise erhalten. Als Biopark-Ware dürfen die Produkte jedoch erst nach dem Abschluss der regulären Mitgliedschaft ausgelobt werden. Über den persönlichen Kontakt und unsere Arbeit wollen wir die Landwirte überzeugen, auf einen höheren Verbandsstandart umzustellen.

Am 3. Dezember vergangenes Jahr haben Biopark und Biokreis eine Kooperation besiegelt. Seitdem erkennen beide Verbände gegenseitig ausgewählte Rohwaren an, welche ausgetauscht werden können. Wie kam es dazu?

Jens Rasim: Von allen Anbauverbänden haben wir die beste Zusammenarbeit mit Biokreis. Erstmals in unserer Historie haben wir eine gegenseitige Anerkennung, sodass unsere Mitgliedsbetriebe und zertifizierte Verarbeiter ausgewählte Rohwaren unserer beiden Verbände tauschen können. In der Theorie haben wir den Boden bereitet, nun ist es Sache der Vermarkter dies in der Praxis umzusetzen.

Marie Hartmann: Ausgeschlossen vom Rohwarenaustausch sind Obst, Gemüse und Schweine. Im Falle der Schweine gibt es aktuell keinen Bedarf die Richtlinien anzugleichen. Zumal die anderen Produktkategorien vorerst wichtiger sind.

Jens Rasim: Es war schon immer unser Ansinnen, dass sich alle Anbauverbände – mit Ausnahme von Demeter aufgrund der speziellen Richtlinien – gegenseitig anerkennen. Der Zusammenhalt der Bio-Bauern war uns seit jeher wichtig, weil Einigkeit stärkt. Das leben wir schon lange in der Praxis. Die Biopark-Landwirte sollen in erster Linie Biopark-Futter einsetzen, können aber auch Futtermittel beziehen, die nach den Kriterien der anderen Anbauverbände zertifiziert sind. Wir sind alle anerkannte Anbauverbände, sind gemeinsam im Dachverband Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft organisiert und haben strengere Richtlinien als der Mindeststandard EU-Bio. Warum sollen wir unseren Bauern das Leben schwer machen?

In diesem Jahr ist Biopark zudem der Bio-Allianz beigetreten. Was versprechen Sie sich von diesem Schritt?

Jens Rasim: Die Bio-Allianz bringt anders als die Branchenvereinbarung, bei der es eher ums Ausgrenzen ging, die Anbauverbände an einen Tisch. Es ist eine neue Form des fachlichen Austausches auf Augenhöhe. Wenn sich dann unseren Biopark-Landwirten neue Vermarktungswege öffnen, wäre ich sehr zufrieden. Nach der in meinen Augen gescheiterten Branchenvereinbarung, sehe ich die Bio-Allianz als eine echte Chance.

Marie Hartmann: Der tatsächliche Rohwarenaustausch läuft ganz langsam unter den Gründungsmitgliedern der Bio-Allianz an. Am 1. September startet der Aufbau eines gemeinsamen Systems zur Qualitäts- und Herkunftssicherung. Wir sind bei diesen ersten Testläufen noch nicht involviert, verfolgen sie aber mit großem Interesse.

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Über Biopark

Biopark erblickte 1991 als Kind der Wendezeit in Mecklenburg-Vorpommern das Licht der Welt. Derzeit zählt der Anbauverband 415 Verarbeiter und landwirtschaftliche Betriebe aus dem gesamten Bundesgebiet als Mitglieder, die eine Fläche von insgesamt 96.000 Hektar ökologisch bewirtschaften. Der geografische Schwerpunkt liegt deutlich im Nordosten. Der landwirtschaftliche Fokus ist insbesondere die Kombination Mutterkuhhaltung, Grünlandbewirtschaftung und Naturschutz. In Deutschland ist die eigenständige Biopark Markt GmbH nach eigenen Angaben führend in der Vermarktung von Bio-Rindfleisch. Dort ist ebenso nach eigenen Angaben rund die Hälfte der Biopark-Landwirte Gesellschafter. Jeder Biopark-Betrieb kann über die Biopark Markt GmbH vermarkten und ist darüber hinaus frei, alle weiteren Absatzkanäle zu bedienen.

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Über Marie Hartmann

Marie Hartmann stammt aus Rostock und studierte Agrarwissenschaften an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg mit Schwerpunkt Tierproduktion. Sie arbeitete unter anderem auf dem Bio-Betrieb Gut Klockenhagen, mit dem Fokus auf Herdengesundheit und Weidewirtschaft. Anschließend übernahm sie das Herdenmanagement für rund 300 Mutterkühe sowie die Färsen- und Bullenmast auf dem Bio-Betrieb Gut Stieten. Im November 2024 wechselte sie als landwirtschaftliche Beraterin zu Biopark. Seit Februar 2026 leitet sie den Anbauverband zunächst kommissarisch und ist seit Juni 2026 offiziell Geschäftsführerin.

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Über Jens Rasim

Seit 1995 betreibt Jens Rasim mit seinem Gut Gallin ökologische Landwirtschaft. Der Betrieb ist Mitglied bei Biopark und bei Bioland. Auf über 1.000 Hektar Fläche betreibt er Ackerbau und hält Fleischrinder. Seit 2014 gehört er dem Vorstand von Biopark an, seit zehn Jahren ist er Vorstandsvorsitzender.

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