Autor: Jens Brehl

Drei junge Landwirte, Symbolbild Junges Bioland
Bio? Logisch!

Junges Bioland ist gemeinnützig

Seitdem das Junge Bioland 2013 als eigenständiger Verein mit viel Freiraum seitens des Anbauverbands Bioland ins Leben gerufen wurde, standen gemeinnützige Ziele im Fokus: Jugendbildung, Umweltschutz, Wissensvermittlung rund um den organisch-biologischen Anbau und mehr. Nun ist es offiziell: Junges Bioland ist gemeinnützig anerkannt. Zudem soll eine aktualisierte Vorstandsstruktur mehr Beteiligung ermöglichen.

Auf der Biofach 2026 diskutieren Arlend Huober, Rosalie Dorn, Anne Baumann und Friedemann Wecker
Bio? Logisch!

Vom Bio-Pionier nicht zum Randspieler werden

Die private Nachfrage nach Bio-Lebensmitteln ist im vergangenen Jahr gestiegen: Ein sattes Umsatzplus von 6,7 Prozent auf 18,23 Milliarden Euro war zu verzeichnen. Die Bio-Pionier-Unternehmen Rapunzel Naturkost, Bauck Mühle und Huober Brezel wollen mit dem Wachstum Schritt halten. Doch leidet ab einer gewissen Größe die ökologische Nachhaltigkeit, wie wirkt sich der Preisdruck des Handels aus? Die Assoziation ökologischer Lebensmittelherstellerinnen und -hersteller (AöL) lud auf der diesjährigen Biofach zur Diskussion.

Vier Frauen diskutieren auf der Biofach 2026.
Bio? Logisch!

Willst du mit mir in den Bio-Laden gehen?

Es ist durchaus als Erfolg zu verbuchen, dass ein breites Sortiment an Bio-Lebensmitteln beim Discounter, im konventionellen Lebensmittelhandel und in der Drogerie erhältlich ist. Der Weg führt schon lange nicht mehr zwangsläufig in den Bio-Fachhandel. Warum kaufen junge Menschen dennoch dort ein – oder eben nicht? Dieser Frage ging der Bundesverband Naturkost Naturwaren (BNN) auf der Biofach in einer Diskussionsrunde nach.

Andreas Englmeier, Geschäftsführer LaSelva, auf der Biofach 2026
Bio? Logisch!

LaSelva: „Regionalität ist eine Herausforderung“

Herzstücke von LaSelva, Spezialist für italienische Bio-Feinkost, sind die eigene ökologische Landwirtschaft wie auch die eigene Manufaktur und Produktion in der Toskana und der klare Fokus auf italienische Bio-Rohstoffe. Die seit Jahren spürbaren Folgen des Klimawandels machen es nicht leichter. Ein Gespräch mit Geschäftsführer Andreas Englmeier auf der Biofach über Regionalität als Fluch und Segen, verständnisvollen Bio-Fachhandel und Bio-Feinkost für jeden Geldbeutel.