Autor: Jens Brehl

WKErBo: Zwei Frauen in der Großküche von St. Lioba mit Behältern mit bio-veganen Bällchen in der Hand.
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„Und, wie hat es geschmeckt?“

Können die im Rahmen des Projekts Wertschöpfungskette Erbse Bohne (WKErBo) des Forschungsinstituts für biologischen Landbau (FiBL) und der Hochschule Fulda entwickelten bio-veganen Bällchen und Medaillons die Geschmäcker vom Kleinkind bis zum Senior treffen? In drei Fuldaer Großküchen sind diese Woche die Praxistests angelaufen, hunderte Mahlzeiten werden bewertet.

Bio-Weideschwein Bernd Burchhardt erzählt, wie gemeinsam mit seinen Kunden die Bio-Initiative gelang.
Bio? Logisch!

Gemeinsam zum Bio-Weideschwein

Als Bernd Burchhardt die elterliche Fleischerei mit ihren zwei Filialen 2006 in Essen übernahm, stellte er den Betrieb ab Tag eins vollständig auf Bio um. Es kam, wie es sein Vater und die komplette Verwandtschaft vorausgesagt hatte: „Im ersten halben Jahr habe ich 70 bis 80 Prozent der Stammkundschaft verloren.“ Wie die Trendwende (auch dank Bio-Weideschwein) gelang, erzählte er Ende Juni auf der Bioschweinetagung vom Aktionsbündnis Bioschweinehalter Deutschland.

Henrike Thies von Bioland hält einen Workshop über Soziale Landwirtschaft.
Bio? Logisch!

Bioland möchte Soziale Landwirtschaft weiter voranbringen

Wer sich mit den beiden Bioland-Fachberaterinnen für Soziale Landwirtschaft Jana Benner (Norddeutschland) und Henrike Thies (Süddeutschland) unterhält merkt schnell, dass beide junge Frauen Bauernhöfe nicht als reine Produktionsstätten, sondern vielmehr als gesellschaftliche Orte verstehen, die vielfältige Begegnungen ermöglichen. Doch wie können Bioland-Betriebe noch bunter werden, indem Menschen mit und ohne Behinderung Hand in Hand arbeiten? Ein Gespräch über Stolpersteine und Chancen der Inklusion.