Bio-Tiere: Hauptsache nicht kränker?
Im Vergleich zu konventionellen Höfen bieten ökologisch wirtschaftende Betriebe unter anderem mehr Platz und der Zugang zum Freien ist geregelt. Dennoch sind die Tiere nicht überall automatisch gesünder. Ein Problem von vielen: Tierwohl und entsprechende Kontrollen sind nicht einheitlich definiert. Auch dies möchte das Projekt ÖKoTier ändern, welches beim Thünen-Institut angesiedelt ist. Bleibt die Frage, ob Bio-Tiere überhaupt gesünder sein müssen.
„Wir wachsen wieder über die Menge“
Im vergangen Jahr kauften die deutschen Konsumenten für 16,99 Milliarden Euro Bio-Lebensmittel, was einem Plus im Vergleich zu 2023 von 5,7 Prozent entspricht. „Wir wachsen wieder über die Menge und nicht über den Preis“, verkündete Diana Schaack, Analystin bei der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft, auf der heutigen Bilanzpressekonferenz der Biofach eine frohe Botschaft. Jedoch hinkt der Ausbau der heimischen ökologischen Landwirtschaft stark hinterher.
Bio-Bier-Start-up Knärzje hat Insolvenz beantragt
Die Verschwendung von Lebensmitteln einzudämmen ist die Mission von Knärzje: Bio-Altbrot ersetzt einen Teil des Braumalzes und erhält als Bio-Bier eine zweite Chance. Nun musste das Frankfurter Start-up am 27. Januar Insolvenz beantragen. Nach wie vor sei man auf der Suche nach einem starken Partner, bekräftigt Geschäftsführer Daniel Anthes.
Biokreis: Fusion mit Naturland abgelehnt, Kooperation mit Bioland geschlossen
Die Anbauverbände Bioland und Biokreis rücken enger zusammen: So soll über gemeinsame Qualitätssicherungs-Maßnahmen eine einfache gegenseitige Rohwarenanerkennung auf Basis der Branchenvereinbarung erreicht werden. Sprich: Beide Verbände schaffen sich neue Absatzwege, sichern die Verfügbarkeit von Bio-Rohwaren in Verbandsqualität weiter ab und möchten Komplexität in der Praxis abbauen. Gespräche mit Naturland bezüglich einer möglichen Zusammenarbeit waren hingegen ergebnislos. Im Raum stand auch eine mögliche Fusion von Biokreis und Naturland.
Josef Brunnbauer wechselt zu Naturland
Nach fast 30 Jahren hatte Josef Brunnbauer den Anbauverband Biokreis auf eigenen Wunsch zum 1. Oktober verlassen und wechselt – wie heute offiziell bekannt wurde – zu Naturland. Zum 1. November verantwortet er als Geschäftsführer für den Bereich Österreich den Aufbau der Verbandsstrukturen für die inzwischen gut 2.000 Naturland-Mitgliedsbetriebe in Österreich. Dies gab der Anbauverband in einer Pressemitteilung bekannt.
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