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Bio? Logisch!

Zeig deinen ökologischen Wert

Viele Menschen wünschen sich mehr Klimaschutz und Tierwohl. Dennoch sind höherpreisige Bio-Lebensmittel, die dank der Richtlinien der Anbauverbände die gesetzlichen Vorgaben in vielen Punkten übertreffen, derzeit teils schwer zu vermarkten. Der ökologische Mehrwert muss am Produkt noch sichtbarer werden, ist eine Erkenntnis aus dem Gespräch mit den Demeter-Regionalreferenten Martina Thalmayr (Bayern) und Tim Fetzer (Baden-Württemberg).

Bio? Logisch!

Muss Spuren vom Bruderhahn enthalten

Als die vier großen Anbauverbände und weite Teile der Bio-Lebensmittelbranche sich einigten, dass Bruderhähne der Legerassen aufgezogen werden müssen und die Geschlechtsbestimmung im Ei geschlossen ablehnten, war die Welt eine andere. In den ersten beiden Jahren der Corona-Pandemie schoss die Nachfrage nach hochwertigen und damit hochpreisigen Bio-Produkten schlagartig in die Höhe. Die Vorzeichen haben sich umgekehrt und die unwirtschaftliche und ökologisch fragwürdige Aufzucht der Bruderhähne hat sich vielerorts zu einem finanziellen Problem entwickelt. Wie das zu lösen ist, diskutierten Vertreter der Anbauverbände Bioland, Naturland, Demeter und Biokreis auf der Fachmesse BioSüd in Augsburg. In einem waren sie sich einig: Auf freiwilliger Basis kann es bei Verarbeitern und Handel nicht mehr weitergehen.

Arlend Huober auf der BioSüd in Augsburg
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BioSüd: Weniger Plastik, voller Genuss

Ökologisch nachhaltige Verpackungen sind im gewissen Sinne die Quadratur des Kreises: Einerseits müssen sie die Bio-Lebensmittel bestens vor Verderb schützen und auf der anderen Seite sollen sie die Umwelt wenig oder bestenfalls gar nicht belasten. Bei drei Neuprodukten setzt Huober Brezel aus Erdmannhausen auf eine kompostierbare Folie. Darüber hinaus gab es auf der Fachmesse BioSüd in Augsburg neue Leckerbissen für die schnelle süße und herzhafte Küche aus der Tiefkühltruhe zu entdecken.