Kategorie: Regionalkiste

elve jahrestagung 2024 4
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Und die Moral von der Geschicht: Mit dem erhobenen Zeigefinger funktioniert es nicht

„Wir wissen viel, was wir aber nicht umsetzen“, sagte Prof. Dr. Lotte Rose, Frankfurt University of Applied Sciences, auf der vierten Jahrestagung des Zentrums für Ernährung, Lebensmittel und nachhaltige Versorgungssysteme (ELVe) am 6. November an der Hochschule Fulda. Anlass war die abschließende Podiumsdiskussion mit dem Titel „Mehr Pflanze, weniger Tier? Ernährungskommunikation zwischen Krisen, Konsens und Konflikt“. Man müsse sich von der Illusion verabschieden, man bräuchte nur Fakten zu einer für Mensch und Umwelt gesünderen Ernährung in die Köpfe bringen, und schon würden alle mit ihren pflanzenbetonten Speisezetteln zur Ernährungswende beitragen, machte Rose deutlich. Die Folgen des Klimawandels sind schon heute spürbar, wie also das Ruder im Ernährungssektor herumreißen?

green food cluster partnertagung271124 4
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„Nachhaltigkeit ist kein Sahnehäubchen mehr, es ist der ganze Kuchen“

„An der Hochschule Fulda war die nachhaltige Außer-Haus-Verpflegung schon immer ein großes und wichtiges Thema – hier wird viel geforscht und es starten einige Projekte“, hob Katharina Most, Managerin Green Food Cluster, auf der diesjährigen Fachtagung des Clusters an der Hochschule Ende November hervor. Kein Wunder also, dass die Frage, wie mehr regionale und ökologisch erzeugte Lebensmittel auf den Tellern in Kantinen, Mensen & Co. landen im Fokus stand.

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antonius Laden legt erste Gemeinwohl-Ökonomie-Bilanz vor

Fröhliche und entspannte Gesichter, ein langer Prozess hat erste Früchte getragen: Vor zwei Jahren schloss sich der antonius Laden als erstes (Teil-)Unternehmen im Landkreis Fulda der Gemeinwohl-Ökonomie an. Nun zeigt die erste öffentlich einsehbare Bilanz, wie sozial gerecht und ökologisch nachhaltig der Bio-Laden tatsächlich handelt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, aber noch nicht in allen Bereichen ist man so gut, wie gedacht.

mv green food cluster281024 1
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Green Food Cluster: Keimzelle und Wegbereiter

Im fünften Jahr seines Bestehens ist es – mit Blick auf auslaufende öffentliche Förderung – an der Zeit, das Green Food Cluster strategisch zu straffen: Wie grün müssen Mitglieder sein, welchen Mehrwert bietet es der Region, wer sind potenzielle strategische Partner und welche konkreten Handlungsfelder ergeben sich daraus? Auf der gestrigen Mitgliederversammlung wurde streckenweise lebhaft diskutiert und teils Kritik geübt. Knackpunkte: fehlende ökologische Leitlinien und Green Food Catering.