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Bio-Tofu in der Großküche

Pünktlich zur diesjährigen Biofach hat Taifun-Tofu aus dem baden-württembergischen Freiburg sein neues Sortiment für die Außer-Haus-Verpflegung (AHV) vorgestellt. Und auch im konventionellen Lebensmitteleinzelhandel gibt es in Kürze eine wichtige Änderung.

taifun tofu biofach 2025
Auf der Biofach stellte Taifun-Tofu die Großgebinde erstmals vor, auf dem Foto präsentiert durch Pressesprecher Elias Hauguth.
Bild: Jens Brehl – CC BY-NC-SA 4.0

Mit Tofu Natur, Räuchertofu, Seidentofu, Bratfilets und Bratwurst aus Tofu bietet das Unternehmen ab sofort eine Auswahl an Produkten für die Weiterverarbeitung (Seidentofu eignet sich beispielsweise für vegane Desserts) und für die schnelle Küche in Großgebinden an. „Auch im Restaurant und in der Kantine soll es Qualitätstofu geben, um diejenigen geschmacklich zu überzeugen, die erstmals mit diesem Produkt in Kontakt kommen. Den Einstieg wollen wir positiv gestalten“, sagt Vertriebsleiter Julian Vorberg-Heck und legt nach: „Wenn wir mehr Bio in der AHV wollen, dann brauchen wir auch mehr gute Convenience-Produkte in Bio-Qualität.“

Derzeit laufen Listungsgespräche mit Bio-Großhändlern, die ihrerseits bereits AHV-Kundschaft versorgen. Für Taifun-Tofu ist es der zweite Versuch, auf diesem Gebiet Fuß zu fassen. Vor Jahren bot der Hersteller TK-Produkte an. „Es gab allerdings nicht die erforderliche Nachfrage von Großküchen, wie sie heute vorhanden ist“, so Vorberg-Heck, der ergänzt: „Damals haben wir die richtige strategische Entscheidung getroffen, uns zunächst auf den Einzelhandel zu fokussieren, dort ist unsere Marke gewachsen.“

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Statt Tukan zukünftig Taifun

Nach eigenen Angaben hat das Unternehmen im vergangen Jahr 6.000 Tonnen Bio-Tofu produziert und einen Umsatz von etwa 48 Millionen Euro erwirtschaftet – davon etwa 15 Prozent im konventionellen Lebensmitteleinzelhandel. Dort trat der Hersteller bislang bei Rewe, Edeka-Südwest, Tegut und Globus unter der Zweitmarke Tukan auf, die Marke Taifun war demnach exklusiv dem Fachhandel vorbehalten. Damit ist ab 1. April Schluss. „Wir sehen, dass die Bio-Konsumenten sich bei der Auswahl der Einkaufsstätten flexibler verhalten und wir möchten ihrem Fluss folgen und mit der Zusammenführung beider Marken für mehr Klarheit und einfachere Zugänglichkeit sorgen“, teilt Geschäftsführer Jesús Bastante in einem Schreiben mit, welches „über bio“ vorliegt. Aus Tukan wird Taifun. „Man muss ehrlich sagen, der Verbraucher hat es nicht mehr verstanden, und sich eventuell gefragt, welches Produkt das bessere ist“, begrüßt Vorberg-Heck die Abkehr von der Zweitmarke.

„Im klassischen Lebensmittelhandel sehen wir großes Potenzial“, sagte Bastante der Lebensmittel Zeitung. Neben dem Fachhandel möchte Taifun-Tofu auch im konventionellen Handel Marktführer werden. Nach wie vor sei der Fachhandel wichtiger Partner, besonders wenn es darum gehe, eine breitere Sortimentsvielfalt in die Regale zu bringen, betont Vorberg-Heck.

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