Kategorie: Bio? Logisch!

Bio? Logisch! Regionalkiste

Tomaten haben ein neues Zuhause

Nachdem die Gewächshäuser im Zeppelingarten Sturm Niklas nicht stand halten konnten, haben die Fuldaer Gemeinschaftsgärtner am vergangenen Samstag ein neues errichtet. Es ist nun deutlich stabiler und auch etwas größer. Nachdem ich als Assistent Bretter gehalten und Werkzeug angereicht habe, traute ich mich sogar ein paar Latten anzunageln. Verletzt wurde niemand und die Tomaten haben ein wundervolles neues Zuhause bekommen.

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Von Bienen umschwärmt im Zeppelingarten

Im letzten Jahr hatte ich mir gleich die doppelte Dosis Gemüsegarten gegönnt: Einen Sommer lang bewirtschaftete ich eine eigene Parzelle im tegut Saisongarten. Kurz zuvor hatte ich mich den Zeppelingärtnern angeschlossen, die jeweils einen Gemeinschaftsgarten am Umweltzentrum in Fulda und einen in Horas betreiben. Über meine Erlebnisse im Saisongarten habe ich regelmäßig berichtet und in diesem Jahr möchte ich Einblicke in den Zeppelingarten geben. Hier waren wir Stadtgärtner am letzten Samstag plötzlich umschwärmt von Tausenden Honigbienen.

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Welthunger durch Welthandel

In Sachen Welthunger war 2008 ein regelrechtes Krisenjahr: Lebensmittel wurden knapp, die Preise stiegen. „Die Zahl der Hungernden schnellte auf eine Milliarde“, sagt Nikolai Fuchs, Vorstandsmitglied der GLS Treuhand und Gründer der Stiftung Nexus Foundation. Für ihn war die damalige Situation ein Weckruf, sich eingehender mit den Ursachen des Welthungers zu beschäftigen und Lösungen auszuarbeiten. Sein Ziel: Einen Beitrag zur Linderung des Welthungers am Ansatzpunkt Welthandel zu leisten.

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„Auf die Katastrophen können wir nicht warten“

Stattdessen müssten schon heute angesichts des Welthungers Alternativen entstehen, sagte Nikolai Fuchs, Vorstandsmitglied der GLS Treuhand. Diese hatte zur vierten Landwirtschaftlichen Tagung am 21. März in Kassel eingeladen. Themenschwerpunkt war dieses Jahr „Commoning zwischen Menschenrecht auf Nahrung und Wachstumsdruck“. Millionen Menschen hungern, während andere im Überfluss leben – doch wie kann das Menschenrecht auf Nahrung in unserer wirtschaftlichen Realität gelebt werden?