tegut: 365 Tage Bio-Kartoffeln aus Deutschland
Entgegen dem Trend, Frühkartoffeln vorwiegend aus Ägypten und Israel anzubieten, setzt der Lebensmitteleinzelhändler tegut das komplette Jahr auf deutsche Bio-Kartoffeln. Beste Qualität, kurze Transportwege und eine gestärkte Region stehen im Fokus. „Im Falle der deutschen Bio-Kartoffeln ist das Angebot im Bereich der Supermärkte über das ganze Jahr einzigartig in Deutschland“, erklärt Thomas Schwab, Biolandwirt und Geschäftsführer der Remlinger Rüben GbR bei Würzburg.
Landwirtschaft als Gemeingut
„Ressourcen wie Land oder Wasser sind nicht automatisch Gemeingüter, man muss sie dazu machen“, erklärte Silke Helfrich in ihrem Eröffnungsvortrag auf der Landwirtschaftlichen Treuhandtagung am 29. März in Kassel. Über 100 Teilnehmer diskutierten darüber, wie aus Landwirtschaft ein Gemeingut werden kann. Akteure gaben dazu Einblicke in ihre Projekte vom Gemeinschaftsgarten bis zu Bauernhöfen, die solidarische Landwirtschaft (Solawi) betreiben.
Foodwatch gegen falsche Früchtchen
Wenn Kirschtee ohne Kirschen auskommt, Zitronen-Limonade keine Zitronen enthält und Alaska-Seelachs gar kein Lachs ist, fühlen sich Konsumenten betrogen. Doch solche und weitere irreführende Kennzeichnungen von Lebensmitteln sind legal. Festgelegt werden die entsprechenden Leitsätze von der geheim tagenden Lebensmittelbuch-Kommission, in der auch Interessensvertreter der Lebensmittel-Industrie sitzen. Die Verbraucherorganisation Foodwatch möchte dies ändern.
Neuer Gemeinschaftsgarten am Umweltzentrum Fulda
Am vergangenen Samstag trafen sich die Zeppelingärtner am Umweltzentrum Fulda, um hier die Beete für den neuen Gemeinschaftsgarten vorzubereiten. Künftig sollen hier Gemüse und Kräuter in Bio-Qualität für die Vereinsmitglieder geerntet werden. Doch zunächst hieß es Grasnarben abstechen, vorhandene Beete vergrößern und den Boden vorzubereiten.
Bio für den schmalen Geldbeutel
„Bio-Lebensmittel sind zu teuer.“ Über diese Aussage ärgerte sich Rozsika Farkas regelmäßig. Denn im gleichen Atemzug leisteten sich ihre Bekannten große Autos, fuhren mitunter mehrmals im Jahr in den Urlaub, besaßen Eigentumswohnungen und vielleicht auch ein Ferienhaus. „Euch beweise ich das Gegenteil“, dachte sich die freie Journalistin im Stillen. Als Farkas ihr eigenes Magazin einstellen musste und ihren wichtigsten Auftraggeber verlor, trat im Mai 2009 der Ernstfall ein. Damals betrug der Anteil des Hartz-IV-Satzes für Lebensmittel 4,35 Euro pro Tag. Die Journalistin startete ihren Selbstversuch, davon einen Monat konsequent Bio-Produkte zu kaufen. In ihren „Arm aber Bio!“-Büchern teilt sie ihre Erfahrungen und leckere Rezepte.
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