Autor: Jens Brehl

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Bald Solidarische Landwirtschaft auf Loheland?

Nicht mehr „nur“ Gemüse kaufen, sondern Teil der Loheland Gärtnerei bei Künzell werden und kleinbäuerliche Strukturen erhalten – unter diesem Motto lud Gärtnerin Inga Koch am 18. Juni zu einem offenen Treffen ein. „Ich möchte unseren Betrieb zukunftsfähig gestalten“, erklärte sie. Gerrit Jansen vom Netzwerk Solidarische Landwirtschaft erläuterte den 14 anwesenden Interessenten die Vorteile.

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Für Lasten auf Rädern

Wie viele andere Städte auch, ist Fulda vollgestopft mit Autos. Die Verkehrswende Fulda, eine Regionalgruppe des Verkehrsclub Deutschland (VCD), möchte dies ändern und einen kostenfreien Verleih für Lastenräder aufbauen. Bis zum 2. Juli sollen mittels Crowdfunding 8.300 Euro eingesammelt werden, um das erste E-Lastenrad – Fulda ist hügelig und auch Nicht-Athleten gehören zur Zielgruppe – angeschafft werden. Landen gar 13.400 Euro im Topf, gehen gleich zwei E-Lastenräder an den Start.

in eigener Sache

Auf zu den Bio-Pionieren?!

Gemeinsam mit dem oekom verlag habe ich für mein neues Buchprojekt über Pioniere der ökologischen Landwirt mit dem Titel „Ein Leben für die Zukunft“ ein Crowdfunding gestartet. Bis zum 1. August möchten wir 2.800 Euro einsammeln: https://www.oekom-crowd.de/projekte/ein-leben-fuer-die-zukunft/

Heute gibt es Biolebensmittel in nahezu jedem Supermarkt. Bis das jedoch so weit war, mussten etliche Pioniere den Weg bereiten – und einige von ihnen möchte ich treffen. Dabei interessiere ich mich für die teilweise harten Pionierzeiten, möchte aber auch von Nachfolgern erfahren, wie es im Spannungsfeld der Wirtschaft gelingt, Ideale zu bewahren.

Allerdings habe ich auch kritische Fragen im Gepäck. Obwohl die Öko-Bewegung in den letzten Jahrzehnten viel erreicht hat, machen Biolebensmittel noch immer lediglich einen kleinen Anteil am gesamten Umsatz aus. Warum das so ist und wie sich das ändern lässt, sollen auch Aktivisten und Politiker beantworten.

Ihr findet das ebenso spannend wie ich? Dann unterstützt uns bitte nach besten Kräften – es warten tolle Dankeschöns auf Euch.

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„Frisches Felsquellwasser? Am Arsch die Räuber!“

Im Allgemeinen tut man gut daran, Werbeaussagen zu hinterfragen. So suggeriert so manche Großbrauerei, mit „frischem Felsquellwasser“ zu brauen. „Die Biere sind allerdings industrielle Massenprodukte, die immer gleich schmecken. Daher überlässt man nichts dem Zufall und bereitet das Wasser stark auf“, erklärte Braumeister Andreas Seufert in seinem gestrigen feucht-fröhlichen und informativen Vortrag bei der Gelben Rübe in Fulda. Mit natürlichem Felsquellwasser habe das hinterher nichts mehr gemein. Seuferts Pax Bräu aus Oberelsbach ist mit seinen vielfältigen handwerklichen Biersorten der absolute Gegenentwurf zum Einheitsgeschmack der „Fernsehbiere“.