Autor: Jens Brehl

Menschen stehen im Kuhstall um eine große Packung "Du bist hier der Chef!"-Milch
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Keine neuen „Du bist hier der Chef!“-Produkte mehr

Bio oder konventionell, Einwegverpackung, Pfandglas oder lose Ware, wie viel sollen Landwirte und Verarbeiter verdienen? Dies und mehr hatte die Initiative „Du bist hier der Chef!“ bei der Verbraucherschaft abgefragt und anschließend Erzeuger und Lebensmittelhandel verknüpft, damit entsprechende Bio-Produkte mit transparenter Kostenstruktur und auskömmlichen Preisen für die Erzeuger den Weg in die Regale antreten können. Zum Ende des Jahres stellt die Initiative die hauptamtliche Arbeit ein, neue Produkte wird es daher vorerst nicht mehr geben.

Petra Schäfer und Prof. Dr. Götz Rehn auf der Jahrespressekonferenz Alnatura 2025
Bio? Logisch!

Alnatura: „Es zeigt alles auf Wachstum“

Im Geschäftsjahr 24/25, welches am 30. September endete, steigerte die Alnatura-Gruppe inklusive Tochterunternehmen wie Alnavit den Umsatz um 6,6 Prozent auf 1,274 Milliarden Euro. Kommendes Jahr geht ein neues Logistikzentrum in Betrieb, nach längerer Pause stoßen wieder neue Super Natur Markt-Filialen hinzu. Beim Ausbau der ökologischen Landwirtschaft könne man sich nicht auf die Politik verlassen, sondern müsse selbst aktiv werden, so Prof. Dr. Götz Rehn, Gründer und Vorsitzender Geschäftsführung Alnatura, anlässlich der gestrigen Jahrespressekonferenz.

Bezüglich der Internsetseite Bio korrupt fand am Handelsgericht Wien (hier das Gebäude) ein zweiter Verhandlungstag statt.
Bio? Logisch!

Internetseite „Bio korrupt“: Bio Austria klagt weiter

Die letztendlich nie an den Start gegangene Internetseite sollte über Bio-Skandale informieren und zeitgleich eine Anlaufstelle für Whistleblower und sich unfair behandelt fühlende Bio-Landwirte aus Österreich sein. Möglicherweise war Bio Austria direkt im Fokus. Der Anbauverband klagt, um neben dem Verteidigen der eigenen Marke auch vermutete Hintermänner der Aktion zu identifizieren. Der zweite Prozesstag vergangenen Donnerstag am Handelsgericht Wien wartete zu letzterem mit einer Überraschung für die Klägerseite auf.