Augen & Ohren

Bildband über Majas Verwandtschaft aus aller Welt

Hören wir „Bienen“ denken wir meist an leckeren Honig und die fleißige europäische Honigbiene. Weltweit gibt es etliche Arten von Wildbienen mit teilweise faszinierenden Eigenschaften. In einem Bildband „Bienen – 104 besondere Arten aus aller Welt“ bringen uns Wildtierbiologe Sam Droege und Professor Laurence Packer diese faszinierenden Insekten mit beeindruckenden Aufnahmen näher.

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Bienen der Gattung Mydrosoma serratum haben nur eine halbe Stunde täglich, um Nahrung zu finden.
Bild: Copyright Sam Droege

Die Natur bietet bekanntlich eine enorm große Vielfalt. Dennoch sind wir immer wieder erstaunt, wenn wir entsprechende Beweise geliefert bekommen.

Nachtwanderer und gesuchte Weibchen

Unbenannt-1So sammelt die Megalopta genalis anders als ihre Artgenossinnen nicht bei Tag Nahrung, sondern nutzt die Dämmerung kurz vor Sonnenaufgang und nach Sonnenuntergang. Zusätzliche Punktaugen auf der Stirn erleichtern das Navigieren. Auch die Mydrosoma serratum muss sich beeilen. Sie sammelt ausschließlich Pollen tropischer Malvengewächse, deren Blüten sich erst kurz vor der Abenddämmerung öffnen. So verbleibt gerade mal eine halbe Stunde pro Tag für die aktive Futtersuche.

Von der australischen Chrysocolletes-Art konnten bislang nur Männchen gefangen werden – anscheinend sind die Weibchen schüchtern oder sind ein wenig schlauer, um sich nicht so leicht erhaschen zu lassen. Es gibt auch so genannte „Kuckucks-Bienen“, die ihre Eier von fremden Artgenossen aufziehen lassen.

Die Autoren präsentieren Bienenarten aus Südamerika, Europa, Australien, den pazifischen Inseln, Asien, Nordamerika, Afrika, Zentralamerika und Karibik. Für Bienenfreunde ist der Bildband ein Pflichtkauf und faszinierende Einblicke sind garantiert.

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