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Auf der Biofach 2026 diskutieren Arlend Huober, Rosalie Dorn, Anne Baumann und Friedemann Wecker
Bio? Logisch!

Vom Bio-Pionier nicht zum Randspieler werden

Die private Nachfrage nach Bio-Lebensmitteln ist im vergangenen Jahr gestiegen: Ein sattes Umsatzplus von 6,7 Prozent auf 18,23 Milliarden Euro war zu verzeichnen. Die Bio-Pionier-Unternehmen Rapunzel Naturkost, Bauck Mühle und Huober Brezel wollen mit dem Wachstum Schritt halten. Doch leidet ab einer gewissen Größe die ökologische Nachhaltigkeit, wie wirkt sich der Preisdruck des Handels aus? Die Assoziation ökologischer Lebensmittelherstellerinnen und -hersteller (AöL) lud auf der diesjährigen Biofach zur Diskussion.

Vier Frauen diskutieren auf der Biofach 2026.
Bio? Logisch!

Willst du mit mir in den Bio-Laden gehen?

Es ist durchaus als Erfolg zu verbuchen, dass ein breites Sortiment an Bio-Lebensmitteln beim Discounter, im konventionellen Lebensmittelhandel und in der Drogerie erhältlich ist. Der Weg führt schon lange nicht mehr zwangsläufig in den Bio-Fachhandel. Warum kaufen junge Menschen dennoch dort ein – oder eben nicht? Dieser Frage ging der Bundesverband Naturkost Naturwaren (BNN) auf der Biofach in einer Diskussionsrunde nach.

Andreas Englmeier, Geschäftsführer LaSelva, auf der Biofach 2026
Bio? Logisch!

LaSelva: „Regionalität ist eine Herausforderung“

Herzstücke von LaSelva, Spezialist für italienische Bio-Feinkost, sind die eigene ökologische Landwirtschaft wie auch die eigene Manufaktur und Produktion in der Toskana und der klare Fokus auf italienische Bio-Rohstoffe. Die seit Jahren spürbaren Folgen des Klimawandels machen es nicht leichter. Ein Gespräch mit Geschäftsführer Andreas Englmeier auf der Biofach über Regionalität als Fluch und Segen, verständnisvollen Bio-Fachhandel und Bio-Feinkost für jeden Geldbeutel.

Eva Klotz von Pichler Biofleisch mit der vegetarischen Wurst auf der Biofach
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Pichler Biofleisch: Vegetarische Bio-„Wurst“ für die Bedientheke

Wer durch die Messehallen der Biofach hetzte, konnte die Produktinnovation von Pichler Biofleisch aus dem bayerischen Geretsried schnell übersehen. Der Messestand bot als Blickfang erwartungsgemäß unter anderem Frischware in der Theke. Doch ein Aufsteller wies auf die neue Marke „Evas Bio Vurst“ hin, welche vegetarische Bio-Wurstalternativen als Stangenware in die Bedientheken bringt – und darüber hinaus zielt.

Barnhouse, Biofach 2026
Bio? Logisch!

Barnhouse: Mut zum regionalen Getreide gefeiert

Heute auf den Tag genau vor zehn Jahren wurde das Vorhaben von Barnhouse aus dem bayerischen Mühldorf am Inn, Bio-Hafer und Bio-Dinkel aus einem Umkreis von maximal 100 Kilometern zu beziehen ernst. Am 11. Februar 2016 schlossen der Spezialist für gebackene Bio-Müslis und Landwirte aus der Region auf der Biofach den ersten Rahmenvertrag. Auf der diesjährigen Biofach wurde das Jubiläum ausgiebig gefeiert und im Beisein von Bayerns Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber die Zusammenarbeit für die nächsten drei Jahre fortgeschrieben.